Maria bittet in Fatima: Betet den Rosenkranz!            *** Der Rosenkranz ist zur Ehre Gottes durch Maria.
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Die Verehrung des unbefleckten Herzens Mariä und des heiligsten Herzens Jesu mit Verheißungen

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Der selige Bartolo Longo und die Andacht der "Samstage des heiligen Rosenkranzes"
Aus "Bote von Fatima", Ausgabe Februar 2007

Neapel, 29. Mai 1865: In der Kirche des hl. Dominikus kniet der 24-jährige Rechtsanwalt Bartolo Longo aus Lantiano nieder und legt unter vielen Tränen vor dem Dominikanerpater Alberto Redente seine Bekehrungsbeichte ab. Etwa ein Jahr lang hatte der tief im liberalen Zeitgeist und in okkulten Praktiken verstrickte junge Mann, der sich selbst als "Priester des Spiritismus" bezeichnete, mit der Hilfe eines befreundeten Lehrers gerungen, bis er sich endlich Gottes Gnade wieder öffnen konnte. Pater Alberto Redente, der Bartolo Longo zeitlebens ein wohlwollender geistlicher Begleiter blieb, gestand ihm später, daß er, unterstützt von den Schwestern und Brüdern der dominikanischen Laiengemeinschaft, "hunderte von Rosenkränzen" für Bartolos Bekehrung gebetet hatte, weil er Gottes große Pläne für die Zukunft erahnte. Bartolo Longo, am 10. Februar 1841 in eine religiöse Familie hineingeboren, verlebte mit seiner älteren Schwester und seinem jüngeren Bruder eine glückliche Kindheit. Schon früh vertrauten ihn seine Eltern der Erziehung der Piaristen an. Erst die Einflüsse auf der Universität von Neapel entfremdeten den strebsamen Bartolo seinem katholischen Glauben und ließen ihn die ganze Tragik des gottfernen Lebens verspüren. Die Erfahrung der Macht des Rosenkranzgebetes in seiner verzweifelten Situation muß einen tiefen und bleibenden Eindruck bei ihm hinterlassen haben. Bartolo Longo widmet sich fortan als Laie dem Dienst Gottes. Er sammelt praktische Erfahrungen in der Krankenpflege und anderen Werken der Nächstenliebe. In allen Schwierigkeiten nimmt er immer wieder Zuflucht zur Gottesmutter und leitet auch seine Schützlinge zum Rosenkranzgebet an.

Im Jahr 1872 - er hat sich inzwischen als Fra Rosario (wörtlich übersetzt: "Bruder Rosenkranz", ein in Italien gebräuchlicher männlicher Vorname) der dominikanischen Laiengemeinschaft angeschlossen - führt ihn seine ehrenamtliche Tätigkeit für die Witwe Marianna de Fusco auf deren Ländereien im Tal von Pompei. Als er eines Tages im Oktober ziellos durch die Felder streift, von deprimierenden Gedanken über seine sündige Vergangenheit und die trostlose Lage der Bevölkerung dieses Landstrichs umgetrieben, trifft ihn ein Wort des hl. Dominikus wie eine Erleuchtung: "Wenn du Rettung suchst, verbreite den Rosenkranz!" So hat es Maria versprochen: "Wer den Rosenkranz verbreitet, ist gerettet."
In seinen Lebenserinnerungen schreibt Bartolo Longo darüber: "Dieser Gedanke war wie ein Blitz, der die Dunkelheit der stürmischen Nacht durchbrach". Satan, der mich wie eine Beute umklammert hielt, erahnte seine Niederlage und wollte mich umso mehr in seinen höllischen Schlingen fesseln. Es war der letzte Kampf, ein erbittertes Ringen. Mit dem Mut der Verzweiflung erhob ich mein Gesicht und meine Hände zum Himmel und, zur himmlischen Jungfrau gewandt, schrie ich: "Wenn das wahr ist, was du dem hl. Dominikus versprochen hast, daß gerettet ist, wer den Rosenkranz verbreitet, dann werde ich gerettet werden, denn ich werde dieses Gebiet von Pompei nicht verlassen, ohne daß ich hier deinen Rosenkranz verbreitet habe." Ruhe und Frieden und die Gewißheit, eines Tages erhört zu werden, kehren daraufhin in das Herz von Bartolo Longo ein. In der Ferne beginnt eine Glocke, den mittäglichen Angelus zu läuten. Bartolo Longo betet kniend den englischen Gruß. Als er wieder aufsteht, Tränen in den Augen, hat ein neues Kapitel der Geschichte seinen Anfang genommen.

Bartolo setzte sein Vorhaben sogleich in die Tat um: Er besuchte die ansässigen Bauernfamilien, unterstützte sie in ihren alltäglichen Sorgen, unterwies sie im katholischen Glauben und lehrte sie das Rosenkranzgebet. Die vergessenen Marienfeste belebte er neu und gewann so das Vertrauen der Menschen. Im Jahr 1875 holte er das Bild der Rosenkranzkönigin, das einst im Besitz von Pater Alberto Radente war, nach Pompei, um es zur öffentlichen Verehrung aufzustellen. Der Bischof von Nola ermutigte ihn, nicht nur einen Altar, sondern gleich eine neue Kirche zu bauen, was Bartolo gerne tun wollte.
Beim Sammeln von Spenden traf Bartolo Longo im Jahr 1877 mit der Marchesa Filiasi di Somma zusammen, die eben ein Andachtsbüchlein mit dem Titel "Die fünfzehn Samstage des hl. Rosenkranzes" aus dem Französischen übersetzt hatte und Bartolo nun den Druck und die Verbreitung des Büchleins ans Herz legte.
Die Andacht der fünfzehn Samstage beinhaltete, an fünfzehn aufeinanderfolgenden Samstagen zu beichten, die hl. Kommunion zu empfangen, den Rosenkranz zu beten und jeweils ein Rosenkranzgeheimnis mit Hilfe der Anleitungen besonders zu betrachten. Diese Andacht war seit Papst Pius IX. mit kirchlichen Ablässen versehen.
Bartolo Longo, der hierin ein Mittel zur Verbreitung und Intensivierung des Rosenkranzgebetes erkannte, veröffentlichte am 15. August 1877 erstmals das Büchlein mit eigenen Ergänzungen. Bereits wenige Monate später folgte die zweite Auflage. Über Missionare fand die Schrift Aufnahme bis in die Länder des Fernen Ostens, und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Bartolo Longo berichtet in seinen Lebenserinnerungen auch von einer deutschen Übersetzung, deren Tradition heute nicht mehr bekannt zu sein scheint, doch nun wiederbelebt werden soll.

Die Traumvision einer dominikanischen Laienschwester jener Tage unterstreicht die Wirksamkeit der Andacht: Maria antwortete, nachdem ihr ein Berg von Anliegen vorgetragen worden war: "Haltet die fünfzehn Samstage, und ihr werdet überreiche Gnaden haben." Tatsächlich setzte nun ein starker Aufschwung ein: Der Bau des Heiligtums von Pompei zu Ehren Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz ging zügig voran. Rundherum entstanden Werke der Caritas, besonders Heime und Schulen für benachteiligte Kinder, samt der dazugehörigen Infrastruktur. Wunderbare Bekehrungs- und Heilungserlebnisse förderten das Interesse und den Zulauf von Menschen aus nah und fern. Im Jahre 1884 erschien zum ersten Mal die bis heute verbreitete Monatszeitschrift "II Rosario e la Nuova Pompei" und erreichte in Kürze eine Auflage von über 100.000 Exemplaren. Bartolo Longo war unermüdlich tätig. Angriffe blieben nicht aus, doch nahm er in allen Schwierigkeiten beharrlich und mit kindlichem Vertrauen seine Zuflucht zur Gottesmutter und hatte auf Schritt und Tritt den Rosenkranz in Händen. Augenzeugen bemerkten seine innige Beziehung zur Rosenkranzkönigin und gewannen den Eindruck, sie stehe stets neben ihm, und er spreche mit ihr wie mit einem sichtbaren Menschen.

Eine freundschaftliche Beziehung verband den Apostel des Rosenkranzes mit Papst Leo XIII. (1878-1903), der als "Papst des Rosenkranzes" in die Kirchengeschichte einging. Leo XIII. nahm regen Anteil am missionarischen Wirken von Bartolo Longo und wurde dadurch vermutlich auch zu seinen wunderschönen päpstlichen Rundschreiben über das Rosenkranzgebet inspiriert. Auch in seinem Herzen und Leben war die Bedeutung dieses Gebetes, das die Gottesmutter wiederholt selbst gewünscht hat, gegen die Gefährdungen des Glaubens und die verschiedenen gesellschaftlichen Übel präsent. Beinahe jährlich wiederkehrend ermunterte Leo XIII. alle Gläubigen, den Rosenkranzmonat mit besonderen Gebeten, Prozessionen und Feierlichkeiten zu begehen und gewährte für das Beten des Rosenkranzes zahlreiche Ablässe. Im Jahr 1883 fügte er die Anrufung "Königin des heiligen Rosenkranzes, bitte für uns" in die Lauretanische Litanei ein.
Bartolo Longo ging am 5. Oktober 1926 nach arbeitsreichen und erfüllten Jahren 85-jährig an der Hand der Gottesmutter ins ewige Leben ein und wurde am 26. Oktober 1980 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Sein Lebenswerk, das "Neue Pompei" - erbaut auf den Ruinen der antiken Stadt - wirkt auch heute noch in die ganze Welt hinein. Die religiöse Schwesterngemeinschaft "Töchter des hl. Rosenkranzes", gegründet im Jahr 1897 für die Erziehung der weiblichen Jugend und die Pflege des Heiligtums, sowie mehrere Bruderschaften und Freundeskreise tragen das Erbe ihres Stifters in die Zukunft. Das Gnadenbild "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz" erfreut sich weltweiter Verbreitung und Beliebtheit, ebenso die Andacht der Samstage des Rosenkranzes wie die Novene und Bittgebete, die Bartolo Longo selbst verfaßt hat.

Auch Papst Johannes Paul II. pflegte eine lebendige Beziehung zum Heiligtum von Pompei und war während seines Pontifikates zweimal, nämlich am 21. Oktober 1979 und am 7. Oktober 2003, dort persönlich zu Besuch. Er erteilte von der Loggia aus den Segen und erfüllte damit eine Prophezeiung, die Bartolo Longo zu seinen Lebzeiten ausgesprochen hatte. Die zweite Reise beinhaltete ein Rosenkranzgebet für den Frieden in der Welt. Im Apostolischen Schreiben "Rosarium Virginis Mariae" vom 16. Oktober 2002 über den Rosenkranz finden sich Spuren der Wirkungsgeschichte des seligen Bartolo Longo, besonders in RVM 8 und am Schluss der Ausführungen, wo Papst Johannes Paul II. schreibt: Zu Beginn des fünfundzwanzigsten Jahres meines Pontifikates lege ich dieses Apostolische Schreiben vertrauensvoll in die weisen Hände der Jungfrau Maria. Im prachtvollen Heiligtum, das der selige Bartolo Longo, der Apostel des Rosenkranzes, zu ihrer Ehre erbaut hat, werfe ich mich geistig vor ihrem Bilde nieder. Gerne mache ich mir die berührenden Worte zu eigen, mit welchen er die berühmte Bitte an die Königin des Heiligen Rosenkranzes beschließt:

"O Rosenkranz, gesegnet von Maria, süße Kette, die uns an Gott bindet, Band der Liebe, das uns mit den Engeln vereint, Turm des Heiles gegen die Angriffe der Hölle, sicherer Hafen im allgemeinen Schiffbruch, dich lassen wir nie mehr los.
Du, unsere Stärke in der Stunde des Todes. Dir gilt der letzte Kuß unseres Lebens, wenn wir sterben.
Der letzte Gruß unserer Lippen sei dein holder Name, o Königin des Rosenkranzes von Pompei!
O gute Mutter, du Zuflucht der Sünder, erhabene Trösterin der Betrübten, sei überall gepriesen,
heute und immer im Himmel und auf Erden!"

Die Andacht der Samstage des Rosenkranzes hat im weiteren Verlauf der Geschichte indirekt eine Bestätigung erfahren durch die Marienerscheinungen von Fatima (1917) und die damit zusammenhängenden Botschaften der Gottesmutter an Schwester Lucia in Pontevedra (10. Dezember 1925) und Tuy (29. Mai 1930). In der Erscheinung von Pontevedra, die kirchlich anerkannt ist, sagte die Gottesmutter zu Lucia, der einzigen damals noch lebenden Seherin von Fatima:
"Meine Tochter, siehe mein Herz, umgeben von Dornen, mit denen es die undankbaren Menschen durch ihre Lästerungen und Treulosigkeiten ständig durchbohren. Bemühe wenigstens du dich, mich zu trösten, und mache bekannt, daß ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden beizustehen, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, die fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag des Monats beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mit mir eine Viertelstunde verbringen, indem sie die Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten."

In Tuy erfuhr Schwester Lucia, daß die Übung der fünf sog. Herz-Mariä-Sühnesamstage die Wiedergutmachung von fünf Arten der Lästerung gegen das unbefleckte Herz Mariens beabsichtigt. Mit dieser Andacht sind große Verheißungen verknüpft: reiche Gnaden und vor allem der Friede in der Welt...


Über den Ursprung des Rosenkranzes, über den heiligen Dominikus, den seligen Alanus de Rupe und den heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort, das Vaterunser und die Segnungen des Ave Maria, die Gebetsweise des Rosenkranzes, die Rosenkranzgeheimnisse, die Betrachtungen, die Verheißungen und Ablässe für den Rosenkranz etc. erfahren Sie unter:   Rosenkranz  







Die Muttergottes Maria in Fatima:
Betet, betet, betet  ! ! !
BETET täglich den ROSENKRANZ  !
KEHRT UM und tut BUßE !



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