Auf den Schlachtfeldern


Wiederholt vom Tode errettet

... Granate explodiert vor den Füßen - kein Haar gekrümmt

"Ich bin tausendmal vom Tode errettet worden", schreibt Emil Journet. "Von zwanzig Soldaten des siebzehnten Zuges sind nur noch zwei zurückgekehrt. Alle meine Kameraden fielen an meiner Seite. Die Maschinengewehre hielten reiche Ernte. Und während meine Freunde rund um mich herum sterben mussten, blieb ich allein und ohne Deckung auf dem offenen Gelände zurück, bekreuzigte mich und betete die Drei Ave Maria. Das tue ich immer in Augenblicken höchster Gefahr. Ich wiederholte auch das Gebet, das meine Tanten mich gelehrt hatten: ‚Oh, meine Gebieterin, oh, meine Mutter!' Immer stärker zischen die Kugeln an mir vorbei. Ich sehe mich um und bin allein. Auf diesem Pass sind alle gefallen. Ich laufe um mein Leben und rufe die heilige Jungfrau an. Da springt ein deutscher Soldat aus einem Unterstand heraus und wirft mir eine Handgranate vor die Füße. Eine schreckliche Explosion läßt die Luft erzittern. Ich halte mich schon für verloren, schreie auf und taste mich ab. Nichts. Meine Stiefeln und die Hose sind von Splittern übersät. Da stürme ich in den Unterstand. Der Feind verlässt seinen Posten. Mir wird kein Haar gekrümmt. Wie durch ein Wunder bin ich heil zurückgekehrt. Die Hand Gottes hat mich sichtlich geschützt. So erging es mir unzählige Male."

... aus dem Schützengraben gerettet

"Einmal hielt ich zusammen mit MG-Schützen einen eroberten Schützengraben besetzt. Ich stand ihnen einige Augenblicke bei, da war es mir, als ob eine übernatürliche Stimme, eine geheime Macht mich zu einem Stellungswechsel drängen wollte. Ich kroch nach vorn. Fünf Minuten später hatte eine Haubitze den Schützengraben verwüstet, das MG in Stücke gerissen und meine Kameraden getötet. Es war ein chaotischer Anblick: in allen Richtungen lagen, Arme, Beine, ja sogar Köpfe mit umgeschnallten Helmen herum. Für meine Rettung danke ich Gott und Unserer Lieben Frau von den Drei Ave Maria." (LT.)

... Familie errettet - alle Soldaten heil zurück

"Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges mussten sechs Mitglieder meiner Familie einrücken. Ich unterstellte sie dem Schütze der heiligen Jungfrau und flehte zu Maria, sie möge sie doch vor jeder Gefahr beschirmen und sie nach dem Krieg gesund heimkehren lassen. Jeden Morgen und Abend betete ich für sie die Drei Ave Maria und bat ‚Beschütze sie am heutigen Tage bzw. heute Nacht!' Mein Gebet fand Erhörung. Alle unsere Soldaten kamen heil nach Hause, nur einer war leicht verwundet worden." (Malvoisin, LT.)

... gerettet - Täglich die 3 Ave Maria für jeden Krankenträger und seine Schutzbefohlenen

Frontbericht vom Oktober 1916: "Ich gehörte zu einer Gruppe von Krankenträgern. In Verdun hatten wir ein Viertel unserer Mannschaftsstärke eingebüßt. Fünf waren gefallen. Ich betete nun täglich drei Ave Maria für jeden Krankenträger und seine Schutzbefohlenen. Die Folge war, dass meine Abteilung keine Verluste mehr erlitt. Der einzige Mann, der ausfiel, wurde wegen Bronchitis und nervöser Erschöpfung nach Hause geschickt.

Hier (ich darf die Lage noch nicht näher beschreiben) sind die Verluste der Gruppe noch schwerer. Wir haben mehr als ein Viertel unserer Mannschaftsstärke verloren und acht Tote zu beklagen. Daraufhin betete ich jeden Morgen und Abend drei Ave, Maria für die Männer meines Zuges, und nicht nur sie, sondern die ganze Abteilung blieb - wie in Verdun - unversehrt. Die Soldaten sind sehr verwundert darüber. Den Verständigen unter ihnen verriet ich, dass die heilige Jungfrau um der Drei Ave Maria willen uns ihren Schutz angedeihen ließ.

Ein als Sanitäter eingesetzter Priester wurde von dieser Andacht so beeindruckt, dass er mich um nähere Auskunft bat."

... Eine hl. Messe zu Ehren Unserer Lieben Frau von den Drei Ave Maria - Rettung

Einige Tage später erhielt ich folgenden Brief: "Der Priester, von dem ich Ihnen schon erzählte, ist ein begeisterter Anhänger der Gebetsübung der Drei Ave Maria geworden. Er schwebte viermal in äußerster Lebensgefahr. Beim dritten Mal trugen sie zu viert einen Verwundeten in das verwüstete Clery. Da detonierte eine Bombe. Ein Krankenträger starb auf der Stelle, zwei weitere erlagen wenige Tage später ihren schweren Verwundungen, nur der vierte, unser hochwürdiger Herr Lacroust, hatte nicht einmal die Kleider versengt. Er machte mich darauf aufmerksam, dass am Vorabend jemand für ihn eine Messe zu Ehren Unserer Lieben Frau von den Drei Ave Maria hatte lesen lassen."

... Drei Ave Maria - und die Flugzeuge kommen nicht mehr

"Die Drei Ave Maria sind tatsächlich so wirkungsvoll, dass man versucht ist, über ihre Erfolge den Schleier des Schweigens zu breiten, denn die Wirkung scheint der Ursache überhaupt nicht angemessen zu sein. Zu Beginn unseres hiesigen Aufenthaltes wurden wir fast jede Nacht von feindlichen Flugzeugen bombardiert. Seit einiger Zeit bete ich nun jeden Abend drei Ave Maria zu unserem Schutz und die Flugzeuge kommen jetzt nicht mehr, auch wenn die Nacht klar ist. Ich will nicht behaupten, dass das unbedingt ein Wunder ist, aber die Umstände sprechen dafür." (Fr. Amadeo, Kapuziner - LT.)




Zum ANFANG der DREI AVE MARIA

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