Die 3 Ave Maria und deren unvorstellbare Wirksamkeit


Ist etwa dein Auge böse, weil ich gut bin?

Wie kann aber eine so kurze, leichte, mühelose Andacht so zahlreiche und außerordentliche Gnaden bewirken?
Pater Giovanni Battista antwortete auf diesen Einwand nicht ohne eine ironische Spitze:

"Wenn auch Sie, wie gewisse Intellektuelle, der Meinung sind, dass dieses Mittel dem gewünschten Zweck nicht ebenbürtig ist, müssen Sie sich bei der heiligen Jungfrau beschweren, die daran ihre Verheißungen geknüpft hat, oder besser noch bei Gott selbst, der dieser Andacht einen solchen Erfolg bescherte. Wirkt Gott denn nicht die größten Wunder mit scheinbar ganz einfachen und unangemessenen Mitteln?" (Rechenschaftsbericht der marianischen Kongregation von Einsiedeln, S. 697.) Dazu passt auch die Antwort des Herrn an jene Besserwisser, die seine Freigebigkeit bekrittelten: "Ist etwa dein Auge böse, weil ich gut bin?"

Gott ist niemand Rechenschaft schuldig über seine Geschenke. Und die heilige Jungfrau antwortet in ihrer fürbittenden Allmacht mit einer Großzügigkeit, die zwar nicht der geringen Ehrengabe, wohl aber ihrer zärtlichen Mutterliebe entspricht…


Im Sinnestaumel und bereits keine Hoffnung mehr - letztlich von der heiligen Jungfrau daraus errettet

Was ich dir jetzt erzähle, ist eine wahre Geschichte, schreibt M. C. in der Zeitschrift "Madre di Dio" vom 14.7.1946. Die Berichterstatterin möchte sie allen zugänglich machen, um für ihre Vergangenheit Sühne zu leisten und anderen die traurige Erfahrung ihrer nutzlos vergeudeten Jahre vor Augen zu führen. Es handelt sich um eine Seele, die unter Missachtung des Naturgesetzes und der göttlichen Gebote alle ungesunden Vergnügungen genießen wollte, die einer jungen, reichen und charmanten Dame sich anbieten; eine Seele, die buchstäblich die Zehn Gebote mit Füßen trat (ausgenommen das Erste und Fünfte Gebot im eigentlichen Sinn), und die viele Jahre hindurch hinter einer scheinheiligen Fassade ein vom Unrat der Sünde verdorbenes Herz verbarg. Aber - und das möchte ich besonders hervorheben - diese von Gewissensbissen geplagte, eitler Triebhaftigkeit ausgelieferte Seele betete, obwohl sie bis zum Hals im Morast steckte, jeden Morgen und Abend drei Ave Maria. Deshalb wurde sie schließlich von der heiligen Jungfrau gerettet. Lassen wir das Mädchen selber zu Wort kommen. Das Haupt demütig gesenkt, aber mit ruhigem, klaren Blick sprach sie unbekümmert über ihre Vergangenheit und bekannte frei heraus:

"Die Mutter Gottes hat mir wieder auf die Beine geholfen. Ich hatte bereits keine Hoffnung mehr und war überzeugt, dass Gott mich verdammen würde. Um mein Gewissen zu betäuben und das Gespenst des Todes zu bannen, gab ich mich dem Sinnentaumel hin. Klein fängt es an: Beim ersten Mal folgt man nur zögernd dem Ruf der Leidenschaft, beim zweiten Mal schon mit geringerer Befangenheit und dann kommt man auf die abschüssige Bahn und merkt es kaum. Ach, ich möchte jeden vor so trüben Erfahrungen bewahren, wie ich sie törichterweise machen musste! Wenn man jung ist, hat man den Kopf voller Rosinen. Daher möchte ich den jungen Männern und ganz besonders den jungen Mädchen zurufen: "Seid wachsam! Passt gleich beim ersten Mal gut auf, dass ihr nicht zu Falle kommt, denn später ist es sehr schwer, auf der schiefen Ebene der Sinnenfreude haltzumachen." Oftmals gibt man unter einem vermeintlich guten Vorwand nach.

"Es finden sich immer Scheingründe zur Rechtfertigung und Tarnung verbotener Dinge. Ich kann davon ein Lied singen. Aber es sind eben nur Beschönigungen. Wenn mich alle jungen Leute hören könnten, würde ich ihnen einhämmern: "Geizt mit euren Gefühlen! Schenkt sie nicht dem nächstbesten Gecken! Achtet eifersüchtig auf eure Reinheit: das wertvollste Kleinod, das ihr besitzt! Eine vergnügungssüchtige Liebe ist keine Liebe. Eine Liebe, von der die Eltern nichts wissen dürfen, ist zweifelhaft. Eine Liebe, die mit Sentimentalitäten beginnt, ist schädlich. Eine Liebe, die sich Freiheiten herausnimmt, deren du dich schämen solltest, ist Sünde. Junge Menschen, bewahrt eure Herzensreinheit! Es ist so schmerzlich und beängstigend, wenn man gleichsam mit gebundenen Händen den Bankrott der eigenen Seele mit ansehen muß."
"Sind wir wirklich machtlos? Stählt das Gebet nicht unsere Willenskraft?"
"Oh ja, aber wenn der Wille schwach oder gar böse war und sich Hals über Kopf in den Abgrund fallen ließ, ist das Beten eine mühsame Sache."
"Heißt das etwa, dass es für eine gestrauchelte Seele keine Rettung gibt?"
"Eine solche Behauptung wäre eine Gotteslästerung, die leider in vielen Herzen Eingang findet und auch mir lange Zeit hindurch zu schaffen machte. Ich bin der Ansicht, dass uns auch in einem Zustand religiöser Verödung immer noch eine leichte und allen zugängliche Form des Gebetes verbleibt."
"Du meinst das Gebetchen, dem du nie untreu geworden bist?"
"Ja, das Ave Maria. Freilich habe ich es an vielen Abenden nur mechanisch gesprochen, aber ich bin überzeugt, dass auch dann die Madonna den Ruf ‚Bitte für uns Sünder!' huldvoll aufnahm. Meine Bekehrung schreibe ich der Gottesmutter zu."


Maria ist wahrhaft die Zuflucht der Sünder, die Hilfe der Christen, der Meeresstern, der die Seelen zum rettenden Hafen führt. Das durch den Beistand Mariens bekehrte junge Mädchen will fortan ein Sühneleben führen und hofft von ganzem Herzen, dass ihr trauriges Beispiel manche Seele vor einem möglichen Übel bewahren oder nach einem Versagen wieder aufrichten helfe.


Von Herzen gerne ganzes Leben lang morgens und abends zu Ehren der heiligen Jungfrau 3 Ave Maria - Sohn nimmermehr Spielball verbrecherischer Leidenschaften

Ein vierundzwanzigjähriger junger Mann, der seit etwa zehn Jahren in schlechter Gesellschaft verkehrte, war zum Spielball verbrecherischer Leidenschaften geworden. Seine Mutter, eine gute Christin, hatte nicht mit Bekehrungsversuchen gespart: Gebete, Fasten, Almosen, Ratschläge, Vorwürfe und Tränen… Da klagte sie einem Priester ihr Leid. Der Diener Gottes machte ihr, einer glücklichen Eingebung gehorchend, einen letzten Vorschlag.

"Versprechen Sie mir, ihr ganzes Leben hindurch am Morgen und Abend zu Ehren der heiligen Jungfrau drei Ave Maria zu beten", und ich verspreche Ihnen im Namen der himmlischen Trösterin die Rückkehr ihres lieben Sohnes zu Gott."
"Oh ja, von Herzen gern!"
"Gehen Sie nun, Ihr Glaube möge Ihnen helfen!"
Die Mutter begann in ihrer Bedrängnis sofort mit der Andacht, zu der ihr der Priester geraten hatte, und pflegte sie voller Vertrauen und Beharrlichkeit. So verstrichen einige Wochen, ohne dass ihr verschwenderischer Sohn ein Zeichen der Besserung gegeben hätte. Die arme Frau war der Verzweiflung nahe und befürchtete schon. Gott und die heilige Jungfrau hätten sie verlassen. Aber am 15. Mai, der in dieser Gegend als Festtag "Unserer Lieben Frau von den Ähren" begangen wird, kam sie nicht wie sonst mit verweinten Augen, sondern glückstrahlend zu dem Missionar und stammelte.
"Pater, Maria sei Dank!"
Auch der Priester konnte sich der Freudentränen nicht erwehren, als der Neubekehrte bei ihm beichtete. Auffällig ist, dass an diesem Tage das Fest der Bekehrung des großen Bischofs von Hippo, St. Augustinus, gefeiert wurde. (LT.)


Die Drei Ave Maria - und aufrichtigen Herzens seine Bekehrung wünschen

Ein Redemptoristenmissionar erzählt: Ich hielt in einem großen Dorf der Auvergne (Frankreich) eine Mission. Am Ende meiner Predigt über die Barmherzigkeit Mariens sagte ich: "Wenn unter den Zuhörern sich ein Sünder befinden sollte, der an seinem Heil verzweifelt, so möge er heute abend drei Ave Maria beten und aufrichtigen Herzens seine Bekehrung wünschen. Im Namen der barmherzigen Jungfrau versichere ich ihm, dass er bei Missionsschluss mit allen anderen Marienkindern die heilige Kommunion empfangen wird."
Nun war tatsächlich unter den Anwesenden ein dreißigjähriger Mann, der durch seine wüsten Trinkgelage seiner Mutter grenzenlosen Kummer bereitete. Zu Hause angekommen, verspottete er den Missionar und rief; "Ich könnte tausend Ave täglich beten und würde deshalb doch nie zum Kreuze kriechen!"
"Nun gut", entgegnete die Mutter, "dann wollen wir zusammen die Drei Ave Maria beten und den Prediger Lügen strafen!"
Da der Sohn damit einverstanden war, ließ ihn seine Mutter fünf Tage lang das Gebet zu Maria verrichten. Am folgenden Samstag betrat ich gegen zwei Uhr die Kirche. Etwa dreißig Männer warteten bereits vor dem Beichtstuhl. Vor dem Marienaltar kniete in tiefer Zerknirschung ein Mann und betete. Wer mochte das sein? Wahrhaftig: unser Zechbruder! Er kam als letzter zur Beichte und sagte:
"Sie haben recht, die heilige Jungfrau ist die Patronin der Herzen. Ich schenke ihr meines und habe den ehrlichen Willen, mich zu bessern."
Er wurde wirklich der ganzen Gemeinde ein Vorbild, die rechte Hand des Pfarrers bei allen guten Werken und der Trost seiner überglücklichen Mutter. (LT.)


Mut zur Generalbeichte - Gnade einer christlichen Ehe - und Bekehrung meines Vaters erbetet

Eine Frau berichtet: "Fünfzehn Jahre lang konnte ich mich nicht aus den Schlingen der Todsünde befreien. Ich beichtete und kommunizierte zwar immer an den großen Festtagen, aber der Empfang dieser Sakramente war ein Gottesraub. Gewissensbisse marterten mich, doch im Beichtstuhl verschloss mir der Satan den Mund. Da erzählte eine Freundin von der Andacht der Drei Ave Maria. Ich gewöhnte mich nun daran, jeden Morgen und Abend drei ‚Gegrüßet seist du, Maria' zu beten und verlor nach und nach meine schlechten Gepflogenheiten. Im folgenden Jahr fand eine Mission statt. Dabei fasste ich den Entschluss, endgültig die schiefe Bahn, auf die ich geraten war, zu verlassen. Dank einer Novene, die ich zu Ehren Unserer Lieben Frau von den Drei Ave Maria hielt, fand ich den Mut zu einer Generalbeichte. In dieser Zeit erbetete ich auch die Bekehrung meines Vaters, der seit mehr als zwanzig Jahren der Kirche ferngeblieben war. In den acht Jahren, die ihm noch gegönnt waren, versäumte er nie mehr seine Osterpflicht oder die Sonntagsmesse.
Eineinhalb Jahre später erlangte ich nach mehreren Novenen die Gnade einer christlichen Ehe und seitdem beten wir täglich gemeinsam unsere Drei Ave Maria."


Als Kleinkind Mutter verloren - und verdorben vor dem Verstandesgebrauch

Eine (andere) Frau betrat weinend den Beichtstuhl und flehte mich an: "Pater, haben Sie Mitleid mit mir, ich bin eine große Sünderin. Ich bin beinahe fünfundvierzig Jahre alt und habe immer in der Sünde gelebt. Schon als Kleinkind verlor ich meine Mutter und niemand kümmerte sich um mich. Ich wurde verdorben, bevor ich noch meinen Verstand gebrauchen konnte. Ich habe trotz meiner zahlreichen Beichten und Kommunionen niemals diese Sakramente würdig empfangen. Ich bin wirklich eine große Sünderin!"
Das gestand sie mit tränenerstickter Stimme, dann fuhr sie fort: "Bitte, Pater, helfen Sie mir! Ich möchte so gut beichten, als schlüge jetzt meine Sterbestunde."
Und sie bekannte ihre Sünden unter heißen Reuetränen.
"Es ist nicht zu fassen", sagte sie am Ende ihres Bekenntnisses, "nun bin ich fünfundvierzig Jahre alt und das ist die erste gute Beichte in meinem Leben! Wie gut ist doch Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe!"
"Wer hat Ihnen denn den Mut zum Beichten eingeflößt?"
"Eben Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe. Sie haben uns doch schon immer empfohlen, täglich drei Ave Maria zu beten. Diesen Rat habe ich befolgt und seitdem fand ich keine Ruhe mehr, weder am Tage noch in der Nacht. Eine unsichtbare Macht drängte mich zu einer guten Generalbeichte und so habe ich Sie aufgesucht. Das ist nun geschehen und ich danke Ihnen von Herzen."
"Erlauben Sie mir", fragte der Beichtvater, "die Geschichte Ihrer Bekehrung zu Ehren Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe zu veröffentlichen?"
"Natürlich! Erzählen Sie überall, wohin Sie auch kommen, wie gut Unsere Liebe Frau von der Immerwährenden Hilfe mit mir gewesen ist, und verbreiten Sie die Gebetsübung der Drei Ave Maria mit der Anrufung: ,Um deiner reinen und unbefleckten Empfängnis willen, o Maria, mach meinen Leib rein und heilige meine Seele!' " (LT.)


Gegen die Kniffe des Satans - die Drei Ave Maria und die Taufe

Die Gebetsübung der Drei Ave Maria war für mich in der Seelsorge eine große Hilfe, schrieb Missionar I. Derouet in einem Brief. Ich danke Ihnen, dass Sie mich darüber aufgeklärt haben. Als die Schriften über diese Andacht in meine Hände gelangten, stand ich bereits ein halbes Jahr im Kampf gegen die Kniffe des Satans, dem ich eine Seele zu entreißen gedachte. Es handelte sich um ein achtzehnjähriges Mädchen, das von der Schlafkrankheit befallen war und von der Taufe nichts wissen wollte. In gesunden Tagen hatte sie monatelang den Katechismusunterricht besucht. Daher war ich über ihren geradezu diabolischen Widerstand erstaunt. Mehr als zwanzigmal rieten ihr Pater Gueguey und ich, sich taufen o zu lassen, aber wir ernteten nur Schimpfworte. Ich hatte schon die Flinte ins Korn geworfen und betrachtete diese Seele endgültig als verloren. Da las ich Ihre Schriften und begann am selben Abend für die Bekehrung dieser Unglücklichen eine Novene der Drei Ave Maria. Das war meine letzte Hoffnung. Drei Tage später suchte ich die Kranke wieder auf und durfte zu meiner größten Überraschung erleben, dass sie, ehe ich noch ein Wort herausbrachte, mich flehend bat: "Taufen Sie mich!" Ich traute kaum meinen Ohren. Als sie meine Bestürzung bemerkte, wiederholte sie ihre Bitte und ich goss gerührt das Taufwasser über die Stirn der Kranken, die sich solange dagegen gesträubt hatte.
Von diesem Augenblick an war ich. natürlich ein Anhänger der Drei Ave Maria und ich bete sie allabendlich vor dem Schlafengehen, damit Maria mir eine reiche Ernte bußfertiger Seelen gewähre. So schenke ich Maria meine innigsten Wünsche und hoffe, dass meine Treue zu der Andacht der Drei Ave Maria den Segen des Himmels auf meine bescheidene Tätigkeit herabziehen wird." (LT.)


Kobra erschlagen - und der Jungfrau kniend gelobt, die Religion ihres göttliches Sohnes anzunehmen

Über einen Heiden in Bengalen berichte ein Jesuitenmissionar : Die englische Erziehung hatte zwar in seinem Innern jeden Anflug von Aberglauben beseitigt, aber nichts Positives an dessen Stelle gesetzt. Sein Herz war leer. Obwohl er die katholische Religion sehr gut kannte und bewunderte, konnte er sich nicht entschließen, sie anzunehmen. Er äußerte sich mir gegenüber: "Wie glücklich könnte ich sein, wenn ich katholisch wäre!" Allerdings hatte er gelobt, täglich drei Ave Maria auf den Knien zu beten. Das war für mich eine große Beruhigung.
Eines Morgens sah ich ihn zusammen mit seinem Chef in der Kirche. Bei dieser Gelegenheit verriet er mir, dass er den sehnlichsten Wunsch habe, ein Kind Mariens und der Kirche zu werden.
Wie kam er nur zu dieser Sinnesänderung?

Er erzählte mir: "Gestern abend erreichte ich todmüde mein Zelt und fiel sofort in einen tiefen Schlaf, ohne vorher die gewohnten Drei Ave Maria zu beten. Gegen ein Uhr nachts fuhr ich plötzlich aus dem Schlummer und schaute erschrocken umher. Der Schimmer meiner Laterne ließ mich alle Gegenstände unterscheiden und ich bemerkte nichts Besonderes. Ich hatte lediglich das unbestimmte Gefühl, als wäre ich nicht allein. Eigentlich hätte ich meine Umgebung näher in Augenschein nehmen sollen, aber ich war wie gelähmt vor Mattigkeit. Kaum ließ ich meinen Kopf auf das Kissen zurückfallen, dachte ich an die vergessenen Drei Ave Maria und machte mir bereits Vorwürfe wegen meiner Saumseligkeit. Ich raffte mich auf und wollte gerade aus dem Bett springen und mich zum Gebet niederknien, da bot sich mir ein Anblick, der mir das Blut in den Adern erstarren ließ: Dicht unter meinem Kopfkissen züngelte eine Schlange. Es war eine Kobra, deren Biss immer tödlich verläuft. Bedächtig schob das Ungeheuer seine widerlichen, breiten Ringe über mein Bett. Ich war zunächst wie hypnotisiert vor Entsetzen. Ehe das Reptil aber zum tödlichen Sprung ansetzen konnte, ergriff ich das Schwert und schlug zu. Der erste Schlag zertrümmerte ihm die Wirbelsäule und ein weiterer den zum Angriff erhobenen Kopf. Als ich außer Gefahr war, erkannte ich erst, dass ich meine Rettung der Gottesmutter verdankte. Ich fiel auf die Knie nieder und gelobte, die Religion ihres göttlichen Sohnes anzunehmen."
So wurde er Katechumene und einige Zeit später auf den Namen Karl-Maria getauft. (Aus Manuel complet de la dévotion des T. Av. M., S. 244.)




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