GEBETE und AUFOPFERUNGEN
beliebt und bekannt


   Die kurze Zeit unseres Lebens auf Erden haben wir   
Gelegenheit, Gott zu erfreuen.
Die ganze Ewigkeit erfreut uns Gott.

(Dann wird es uns leid tun, daß wir die Gelegenheit,
Gott zu erfreuen, nicht genug ausgenutzt haben!)

Gebet wie + warum - Mutter der Tugenden:  CATHERINA von SIENA    (PDF groß)



Bete!

Noch ein Wort möcht' ich dir sagen:
Bete gern und habe Mut,
das Gebet nur hilft ertragen,
das Gebet macht alles gut.

Bete, wär' es voller Mängel.
Sieh', es ist denn doch Gebet,
weiß ja Gott, dass nicht ein Engel,
nur ein Sünder zu ihm fleht.

Lass dich nicht vom Elend schrecken,
das entsetzt du in dir schaust;
Gottes Liebe wird's bedecken,
wenn du fromm auf ihn vertraust!

Bete nicht mit dem Gedanken:
Ach mein Beten hilft mir nicht.
Dein Vertrauen darf nicht wanken;
Gott ist meine Zuversicht.

Bete mit der Liebe Kräften,
Klammre dich an deinen Gott,
mög' auf Ihn dein Blick sich heften.
Keinen Stein gibt er als Brot.




Bete bei Geistes Dürre,
bete, ist dir Trost gewährt,
bete auch im Weltgewirre.
Das Gebet den Geist ernährt.

Bete kindlich beim Erwachen.
Eile deinem Vater zu.
Abends sollst du Rechnung machen.
Leg' dich mit Gebet zur Ruh'.

Und bist menschlich du gefallen,
stehe auf, blick nicht zurück.
Vorwärts muss der Pilger wallen,
aufwärts geh'n der Seele Blick.

Was du tust, tu es vollkommen,
Tauch es nur in Liebe ein!
Dieses Streben wird dir frommen,
wirst bald frömmer, besser sein.

Wenn die Fehler du bereuet
und das deinige getan,
weißt du ja, dass Gott verzeihet.
Gehe mutig nur voran.




Wer betet, erhebt sein Herz zu Gott, um ihn anzubeten
als den höchsten Herrn alles Geschaffenen;
um ihn zu preisen für die Herrlichkeit seines Wesens und seiner Werke;
um ihm zu danken für die Reichtümer seiner Gnaden und Wohltaten;
um ihn zu bitten als den Geber alles Guten.

"Meine Seele erheb ich zu dir, mein Herr, du mein Gott. Auf dich vertraue ich:
lass' mich doch nicht zuschanden werden." (Ps 24,1-2)


Maria - Schwarze Madonna von Tschenstochau (czetochowa)

Wer nicht betet, verzichtet auf Gottes Segen und baut das Haus seines Lebens auf Flugsand.

"Du sagst, ich bin reich und habe Überfluß; ich brauche nichts. Und du weißt gar nicht, dass du so elend bist und erbarmungswürdig, so arm und blind und bloß!" (Offb 3,17)

Gebet und Arbeit sind die zwei Flügel deines Lebens. Sie tragen dich heim zu Gott.

"Ich lasse dich nicht, bis du mich gesegnet hast." (Gen 32,27)



Andächtiges, heiliges Kreuzzeichen:

Im Namen des Vaters / und des Sohnes / und des Heiligen Geistes. / Amen.


Gloria / Lobpreis des dreifaltigen Gottes:

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.