GLAUBENSZEUGNISSE - BEKEHRUNGEN

Inhaltsverzeichnis



Audio/MP3-Predigten - Wahrer Glaube

Predigten von Pfarrer Kunst
Glaubens-/Lebensmut, Glaubenkraft, felsenfester Glaube



Diverse Glaubensbekenntnisse

Maria, Hilfe der Sterbenden    
Wunder durch Don Bosco - Don Bosco, der große Marienverehrer, und die Beichte eines Jugendlichen

Rendezvous eines Verbrechers    
Andre Levet von der Liebe Jesu umhüllt: "Blitzartig begriff ich, daß ich ein Sünder bin und daß er der Retter ist!"

Kathedrale vor Flutwelle bewahrt
Die Kathedrale, in welcher der heilige Apostel und Märtyrer Thomas in seinem Grab verehrt wird, blieb als einziges Gebäude vor der Flutwelle bewahrt, Weihnachten 2004.

Persönliches Bekenntnis über die heilige Kommunion
Die hl. Erstkommunion - und die Liebe zu Gott

Spiritismus, Wahrsagerei - eine Tür, durch die der Böse eintritt
Von der Hexerei zur Beterin  



Maria hilft - Dank und Freude aus ganzem Herzen

Das erste Wunder in Lourdes
Ein Kind durch Eintauchen in das Heilwasser in Lourdes und durch das feste Vertrauen seiner Mutter zur Gottesmutter vor dem Sterben errettet

Das Lourdeserlebnis der Fürstin von Monaco
Man darf im Leben nie verzweifeln! - Die vollkommene Heilung einer jungen Frau in Lourdes

Das Marienbild
- ein Segensbild

Bartholamäa Capitanio von Töchter der christlichen Liebe
- Der Strohhalm der Schmerzensmutter

Der ganzen Familie zum großen Segen
- Die Marienstatue von Dachau

Die Befreiung durch "Die Wunderbare und Wundertätige Medaille"
- und der Neid des Götzen

Das Marienbild "Trösterin der Betrübten"
- Trost in einem unmenschlichen Kerker

Wenn Maria ruft
- Unsere Liebe Frau von La Salette und der ehemalige Spötter

Maria voll der Gnade
Die schwarze Edelfrau: Durch Maria zu Jesus

Maria segnet die ärztliche Kunst
- Der Ruf

Die Gebetsmacht der Kinder
- Was das Gebet der Kinder vermag

Bekehrung auf dem Sterbebett
- Der Gnadenerweis durch das hochverehrte Bild eines heiligmäßig gestorbenen Kameraden



Maria hilft -
Durch den Rosenkranz Glaubenskraft, Hilfe, Schutz und Segen


Hiroshima - Stärker, als Atombomben, ist der TÄGLICHE ROSENKRANZ
Das Gebet und die Geborgenheit im Unbefleckten Herzen Mariens waren stärker

Tre Fontane und  Wie die Gottesmutter Bruno Cornacchiola zur Wahrheit führte 
- Die Jungfrau der Offenbarung und die Lebensgeschichte und Bekehrung des Bruno Cornacchiola

Bruno Cornacchiola und seine Bekehrung zu Gott
- Eine Kurzfassung über die Bekehrung des Bruno Cornacchiola von Pfarrer Harrer

Der Rosenkranz des Paters Ogilvie
Statt Vergnügungs-, Abenteuer- und Genusssucht: die Bekehrung eines jungen Barons

Bekehrung auf dem Sterbebett
Der Gnadenerweis durch das hochverehrte Bild eines heiligmäßig gestorbenen Kameraden

Der Rosenkranz der Gefangenen
- die eiserne Ration für unsere Seelen. Die sind ausgehungert nach Gott!

Das tägliche Rosenkranzbeten und die Sehnsucht nach Gott
- Vor dem Sterben noch einen Priester finden

Das große Vertrauen zur Gottesmutter
- Der berühmte Arzt Recamier und sein Rosenkranz zur Vermittlerin aller Gnaden









GLAUBENSZEUGNISSE - WUNDER

Der Weg zu Gott
Umkehr - Bekehrung - Rettung


Rendezvous eines Verbrechers    
Andre Levet von der Liebe Jesu umhüllt: "Blitzartig begriff ich, daß ich ein Sünder bin und daß er der Retter ist!"


Nachfolgende Zeilen sind ein Auszug aus dem Vortrag von Andre Levet auf dem Kongress "Apostel für das Jahr 2000", den er 1988 in Versailles gehalten hat, erschienen in der Zeitschrift "Triumph des Herzens".

Mein Name ist Andre Level. Ich bin in eine atheistische Familie hineingeboren worden und habe nie von Gott reden gehört...
Im Alter von 13 Jahren riß ich nach Marseille aus und schlief auf der Straße oder in ausrangierten Waggons... Zu dieser Zeit landete ich zum ersten Mal im Gefängnis ... Wegen eines bewaffneten Raubüberfalls wurde ich mit 15 erneut verhaftet... Später, als Gangsterchef, spezialisierte ich mich auf Raubüberfalle.

Eines Tages war ich in Laval, um ein Ding zu drehen. Als ich so durch die Stadt ging, sah ich auf der anderen Straßenseite einen Pfarrer in schwarzer Soutane. Ich ging auf ihn zu, und weil ich noch nie zuvor einen Priester im langen Priesterkleid gesehen hatte, fragte ich ihn, ob er ein Mann oder eine Frau sei. "Ich bin ein Mann Gottes", antwortete er. "Wo ist dein Gott? Ich habe ihn noch nie gesehen", sagte ich. "Ich sehe, daß du Gott nicht kennst", entgegnete er mir, "aber wenn du einmal Zeit hast, so komm, dann reden wir zusammen; Solferinostr. 12." Nie habe ich diese Adresse vergessen. Einige Monate später war ich wieder in Laval für ein anderes "Ding". Da kam ich wie zufällig in diese Straße und besuchte den Pfarrer. Er war daheim und sagte: "Ich habe auf dich gewartet!" Dieser Pfarrer ist mein Freund geworden. Er gab mir Ratschläge, die ich nie befolgte, und jedes Mal, wenn er mir von Gott sprach, sagte ich: "Laß deinen Gott, wo er ist!" Einige Zeit später war ein Raubüberfall in Reimes schlecht ausgegangen. Mein Kumpane wurde erschossen und ich eingesperrt. Nach meinem Ausbruch organisierte ich in Südamerika einen Drogenring. Dreimal wurde ich eingesperrt, dreimal bin ich ausgebrochen und wurde dann an Frankreich ausgeliefert. Hätte man all meine Delikte zusammengenommen, so hätte ich 120 Jahre absitzen müssen. Zu guter Letzt wurde ich zu 15 Jahren Kerker verurteilt. Im Hochsicherheitsgefängnis Cháteau. Thierry sagte mir der Direktor zur Begrüßung: "Hier wirst du spuren oder krepieren." Als Antwort habe ich sein Büro auf den Kopf gestellt! Lange Monate, lange Jahre verbrachte ich an diesem Ort. Aber es gab da einen, der mir nachgefolgt ist, mein guter Pfarrer. Er hatte mich nicht aufgegeben. Einmal im Monat schrieb er mir einen Brief, sprach dabei nicht viel von Gott, nur ein Wort oder zwei. "Andre, Gott lebt!" Einmal habe ich mich beschwert: "Ich gehe in meiner Zelle im Kreis. Ich sehe nichts als meine vier Wände." Darauf antwortete er mir: "Ich schicke dir ein großes Buch. Das kannst du während deiner ganzen Gefangenschaft lesen -aber auch dann, wenn du freikommst." Und das Buch kam: Vier große, gebundene Evangelien... "Aha! Da hat mir doch der Pfarrer seinen Herrgott in die Zelle geschmuggelt", dachte ich. Um ihm Freude zu machen, öffnete ich es in zehn Jahren neunmal... Eines Tages fiel mir wieder das Buch ein. Und da ich vergeblich auf eine Waffe oder eine Feile zum Ausbrechen gewartet hatte, blieb mir in dieser hoffnungslosen Situation nur einer: Jesus. Ich forderte nun diesen Jesus heraus:

"Wenn es Dich wirklich gibt, wenn Du all das, was in diesem Buch steht, auch wirklich tust, na gut, dann komm mich besuchen. Ich schlage Dir ein Rendezvous vor: Komm doch heute um zwei Uhr nachts, dann haben wir Ruhe, um zu diskutieren. Und wenn Du so stark bist, will ich nur eines von Dir: Öffne dieses Gitter, und ich hau ab."

Dieser Jesus, den ich zum Komplizen meiner Flucht machen wollte, antwortete mir, und ich floh mit ihm - obwohl ich in meinen vier Wänden blieb. Und das kam so: In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni, es war im Jahr 1960, schlief ich wie üblich mit Blick auf meine Gitterstäbe ein. Ich schlief tief. In dieser Nacht rüttelte mich jemand aus meinem Schlaf wach. Ich sprang aus dem Bett, um den Eindringling niederzuschlagen. Aber da war niemand. Doch hörte ich folgende Worte tief innerlich in mir widerhallen wie in einem Tunnel: "Es ist zwei Uhr, Andre, wir haben ein Rendezvous!" Ich machte einen Satz zur Eisentür meiner Zelle und schrie den Aufseher durch das kleine Schiebefenster an: "Warum störst du mich?" Er antwortete: "Was regst du dich so auf, ich habe gar nichts gesagt." Da fragte ich ihn: "Wie spät ist es?" - "Zwei Uhr. Punkt zwei." Mir blieb keine Zeit zum Nachdenken, denn die Stimme meldete sich wieder, noch stärker, in meinem Inneren: "Ich bin dein Gott, der Gott aller Menschen." Ich ballte die Faust und schrie: "Aber wie kannst du in meinen Ohren sprechen, wo ich dich nicht sehe, dich nicht kenne! Wer bist du? Laß mich in Ruh', verschwinde - oder zeig dich!" Und da sah ich - dort bei den Gitterstäben, die ich mir immer gesprengt ausmalte, um freizukommen - ein herrliches Licht. Worte reichen nicht, um es zu beschreiben. Die Decke war weg, die Wände - es war der Himmel in meiner Zelle. Und in dem Licht ein Mann, den ich nicht kannte, niemals gesehen hatte. Er zeigte mir seine durchbohrten Hände, seine durchbohrten Füße, seine geöffnete Seite. Und ich hörte die Worte, durchdringend, da in meiner Zelle: "Das ist auch für dich." Erst in diesem Augenblick fiel es wie Schuppen von meinen Augen. Die schweren Schuppen von 27 Jahren Sünden fielen endlich ab, und ich sah klar. Blitzartig begriff ich, daß ich ein Sünder bin und daß er der Retter ist! Zum ersten Mal in meinem Leben beugte ich meinen Nacken und fiel auf die Knie. Zum ersten Mal in meinem Leben weinte ich, zum ersten Mal wollte mich jemand lieben! Von zwei bis sieben Uhr morgens, bis zur Öffnung der Zellen - in diesen fünf Stunden - trat ich auf den Knien den Rückweg durch all das Böse an, das ich getan hatte, damit es aus mir herausplatzt wie ein überreifer Abszeß. Um sieben Uhr fanden mich die Wärter weinend auf den Knien, und ich sagte ihnen: "Ich werde euch nie mehr anspucken, ich werde nie mehr jemanden schlagen oder bestehlen, denn jedes Mal würde ich es Jesus tun." Die erstaunten Wächter dachten anfangs, dies sei eine List von mir, doch sehr bald sahen sie, daß ich total verändert war. Nach dieser Begegnung habe ich noch sechs Jahre abgesessen, eine Zeit, die Gott, dieser göttliche Künstler, genutzt hat, um aus mir, einem Felsblock aus Haß und Atheismus, einen kleinen, ja wirklich unbedeutenden Zeugen seiner barmherzigen Liebe zu machen."

Die Erfahrung Andre Levets stimmt mit dem katholischen Glauben überein, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der uns durch sein Leiden und seinen Tod erlöst hat. Durch seinen Tod hat Christus uns seine unendliche Liebe gezeigt. "Niemand hat eine größere Liebe als wer sein Leben hingibt für seine Freunde" (Joh 15,13). Am Kreuz hat er bereits jeden Einzelnen von uns gekannt und geliebt. Niemals werden wir Gott verstehen, wenn wir nicht an diese Liebe glauben. Wir sind berufen, seine Liebe zu erwidern und ewig im Himmel glücklich zu werden.

Nach seiner Freilassung hielt Andre Levet in ganz Frankreich und auch im Ausland Vorträge über seine Bekehrung.

Diese Broschüre und/oder Auszug als Flugblatt sowie weitere Glaubenszeugnisse/Schriften sind bestellbar bei: www.apostolat.de