Das heilige Messopfer

Opferdarbringung der heiligen Messe

   

Meßopfererklärung - Erklärung zu der Opferdarbringung in der heiligen Messe

Verheißungen zur heiligen Messe

Heiliges Meßopfer - Heilige Messe - Gottesdienst - Gebete

Aufopferung und Thomas-von-Aquin-Gebet Geistige Kommunion Kommuniongebete

 

 

Die heilige Messe - Darbringung des Messopfers - das Sühneopfer


Die heilige Messe - Heiliges Meßopfer

(Erklärung aus dem Meßschott)

 

1. Um die ewige Erlösung zu wirken (Hebr. 9,12), wollte Christus sich einmal auf dem Altare des Kreuzes dem Vater zum Opfer darbringen. Sein Priestertum sollte aber mit seinem Tode nicht aufhören. Deshalb brachte Er beim letzten Abendmahle seinen Leib und sein Blut unter den Gestalten von Brot und Wein Gott Vater dar und wollte damit seiner Kirche ein Opfer hinterlassen, durch welches das blutige, einmal am Kreuze darzubringende Opfer vergegenwärtigt werde, bis zum Ende der Welt und seine heilsame Kraft zur Nachlassung der Sünden zugewendet würde. Das ist die von uns täglich begangene Messe (Trid. Sess. XXII, c.i).

So das Konzil von Trient. Es bringt das Opfer der heiligen Messe mit der Passahfeier im Abendmahlsaal und mit dem Opfer Christi am Kreuze in Verbindung. Es erklärt: die heilige Messe ist ein wahres und eigentliches Opfer. Die Opfergabe, die Gott in der heiligen Messe dargebracht wird, ist ein und dieselbe wie jene, die einst am Kreuze geopfert wurde, nämlich Christus, der Gottmensch, eine reine, heilige, unbefleckte, Gott vollkommen wohlgefällige Opfergabe, eine Opfergabe von unendlichem Wert. Darin liegt die überragende Würde des Opfers der heiligen Messe, daß wir in ihr Christus selbst, den lebendigen Christus mit Gottheit und Menschheit, mit seinem heiligen Innenleben, mit seinem Beten, Lieben, Lobpreisen und Sühnen, mit den unendlichen Verdiensten seines Erdenwirkens und mit der überschwenglichen Fülle der Güter und Werte seines verklärten Lebens im Himmel als unsere Gabe vor Gott bringen können. Die Macht dazu ist uns durch die heilige Taufe verliehen worden: dazu sind wir Getaufte, Christen, um diese erhabene Opfergabe Gott mit dem Priester darbringen zu können und ihm dadurch eine vollkommene, Gott wahrhaft würdige Verherrlichung zu bieten und so den Zweck unseres Daseins ganz zu erfüllen.

Die Gestalten von Brot und Wein sind zum Vollzug des eucharistischen Opfers wesentlich notwendig, da sie das Opfer Christi in der heiligen Messe zu einem sichtbaren Opfer machen. Die Natur des Menschen verlangt ein sichtbares Opfer (Konzil von Trient).

Christus der Opferpriester: Christus ist in der heiligen Messe zugleich die Opfergabe und der Opferpriester. Am Kreuz und auf dem Altar haben wir ein und dieselbe Opfergabe und ein und denselben Opfernden [Priester] (Konzil von Trient). Weil im Alten Testament wegen der Unzulänglichkeit des levitischen Priestertums die Vollendung [das Vollkommene] nicht erreicht werden konnte, mußte ein anderer Priester auftreten, unser Herr Jesus Christus (Konzil von Trient). In der heiligen Messe steht der heilige, schuldlose, reine Hoherpriester, der nicht aus der Zahl der Sünder, sondern über alle Himmel erhaben ist (Hebr. 7,26), am Altar. Sein Beten und Opfern hat einen unendlichen, göttlich großen Wert. Jedes Opfern und Beten eines Geschöpfes im Himmel und auf Erden, das nicht in das Opfern dieses Hohenpriesters und Hauptes der Menschheit irgendwie einbezogen und mit ihm einbezogen und mit ihm eins geworden ist, wäre gehaltlos, eine Schale ohne Kern, vor Gott ohne Wert und Wirkung.

Christus und der menschliche Priester: Christus ist in der Feier der heiligen Messe der eigentliche Priester und Opferer. Aber ER opfert durch den sichtbaren, d.h. durch den geweihten menschlichen Priester. Dieser besitzt in seinem Priestertum kein anderes Priestertum als das Christi selbst, er übt Christi unsichtbares Priestertum in sichtbarer Weise aus, ganz und gar abhängig vom Hohenpriester, als dessen Werkzeug und Stellvertreter. So ist und bleibt Christus der eigentliche Priester. ER ist dies in der heiligen Messe nicht etwa bloß dadurch, daß ER sie eingesetzt und sie darzubringen befohlen hat; auch nicht bloß dadurch, daß ER sie ihre Kraft und Wirksamkeit von IHM hat, oder bloß dadurch, daß ER Priester und Gläubige zur Feier und Mutfeier der heiligen Messe anregt, sondern vor allem durch die unmittelbare und persönliche Darbringung des eucharistischen Opfers. Christus opfert, indem ER in jeder heiligen Messe, durch die Kraft SEINER Gottheit und Menschheit, mittels des geweihten Priesters Brot und Wein in SEINEN LEIB und SEIN BLUT verwandelt. In der Wandlung (Konsekration) vollzieht sich die eigentliche Opferhandlung der heiligen Messe. Diese Verwandlung nimmt aber in jeder heiligen Messe Christus selber vor: Das ist MEIN LEIB. Das ist MEIN BLUT. In jeder Messe betätigt ER seine priesterliche Gesinnung Gott und den Menschen gegenüber, die vollkommene Hingabe an den Vater zum Heile der Menschen. Mag der geweihte Priester, der Mensch, auch unvollkommen sein, mag er mit Schwachheiten und Sünden behaftet, ja mit unreinen Händen am Altare stehen, das Opfer, das er darbringt, bleibt doch immer rein: das Opfer Christi. Deshalb ist das eucharistische Opfer stets und überall das heilige, unbefleckte Opfer und, wie das Opfer am Kreuz, von unendlichem Wert und unendlicher Vollkommenheit.

Opferhandlung - Konsekration: Zum Opfer gehört außer der Opfergabe und dem Opferpriester auch die Opferhandlung. Die eucharistische Opferhandlung ist in der Konsekration des Brotes und Weines beschlossen. Die Opferung der Messe ist nicht die eigentliche Opferhandlung: sie ist die Überbringung der Opfergaben auf dem Altar, die liturgische Zubereitung der Opfergaben und zugleich der sichtbare Ausdruck unserer Teilnahme am Opfer, da die Opfergaben auch ein Sinnbild von uns sind (Opfervorbereitung). Wahre und wirkliche Opferhandlung ist die heilige Wandlung. Gerade als Opferhandlung muß die Wandlung irgendwie der sinnlich wahrnehmbare, menschliche Ausdruck der inneren Opfergesinnung Christi und der sich mit IHM opfernde Kirche sein.

Wie bringt nun die heilige Wandlung die innere Opfergesinnung Christi, seine restlose Selbsthingabe an den Vater, sichtbar zum Ausdruck? Sicher ist, daß Christus, und zwar indem ER als Haupt der Kirche und mit seiner Kirche opfert, im Opfer der heiligen Messe die Opfergesinnung, die ER am Kreuze hatte, unverändert besitzt und zur Darstellung bringt, freilich nicht mehr in der Form eines blutigen, qualvollen Sterbens, sondern in unblutiger Weise (Konzil von Trient). Sicher ist, daß die heilige Messe wie das Kreuzesopfer ein wahres, in der Gegenwart sich vollziehendes Opfer ist. Bei diesem Opfer wird an der Opfergabe eine Handlung vorgenommen, in der der Heiland seine ewige bleibende, unendlich vollkommene Gesinnung gegen Gott, von der ER am Kreuze beseelt war, zum Ausdruck bringt und für die Ehre Gottes und unser Heil fruchtbar macht.

 

2. Messe und Kreuzesopfer: Deshalb ist die heilige Messe in ihrem Wesen eine Nachbildung des Kreuzesopfer Christi, aber nicht ein leeres, schattenhaftes Bild, wie etwa ein Passionsspiel ist, sondern eine wirkliche Darstellung, in welcher derselbe Christus, der sich am Kreuz opferte, lebendig, wenn auch nicht in blutiger Weise, im gleichen Geist und mit derselben inneren Gesinnung sich opfert wie ehedem am Kreuze. Die heilige Messe ist demnach ein lebendiges, die Wirklichkeit geheimnisvoll in sich schließendes Bild, eine lebendige Vorführung und in diesem Sinne eine wesenhafte Vergegenwärtigung oder Erneuerung (Röm. Katechismus) des Kreuzesopfers. Die heilige Messe schließt also eine innere und wesenhafte Beziehung zum Kreuzesopfer ein und ist nur in dieser Hinordnung auf das Kreuzesopfer ein wahres Opfer.

Darin liegt die Würde und Bedeutung der heiligen Messe, daß sie ein und dasselbe Opfer ist wie das am Kreuze, ebenso heilig, ebenso gottgefällig. Deshalb verschafft auch sie Gott unendliche Ehrung, bietet ihm unendlichen Lobpreis, unendliche Danksagung und Anbetung. Für uns aber zeitigt jede heilige Messe dieselbe Frucht wie das Kreuzesopfer: Sie wendet uns die von Christus am Kreuze erworbene Verdienste, Gnaden und Genugtuungen zu.

 

3. Messe und Leben Christi: Weil die heilige Messe ihrem innersten Wesen nach zum Kreuzesopfer in Beziehung steht, muß sie zuallererst aus diesem verstanden und erklärt werden.

 

4. Opfer der Kirche: Die heilige Messe ist nicht bloß das Opfer Christi, sie ist auch das Opfer der Kirche; sie wird von der Kirche und durch die Kirche dargebracht. Im Opfer der heiligen Messe besitzt die Kirche ihr erhabenstes Gut, ihren größten Reichtum, die höchste Form ihrer Frömmigkeit. In ihr kann sie dem unendlichen Gott einen unendlichen Erweis von Liebe und Dankbarkeit darbieten, einen unendlichen Ersatz für jede Sünde und Schuld. In ihr wird Christi Opfern und Beten das Opfern und Beten, Lieben und Lobsingen der Kirche und ihrer einzelnen Glieder. In ihr wird die Kirche selbst die Priesterin der Menschheit und der Gesamtschöpfung und singt Gott durch Christus und mit Christus und in Christus den Hymnus des vollkommensten Lobpreises. In ihr erfüllt die Kirche ihren eigentlichen und ersten Beruf, für den sie geschaffen ist und in den Wassern der Taufe neugeboren wird. Heiligeres, Segensvolleres kann sie nicht vollbringen, als was sich in der heiligen Messe vollzieht. Heiligeres, Segensvolleres gibt es auch für den Christen nicht, als die heilige Messe im rechten Geiste mitzufeiern.

 

imulatio: ist das, was weh tut, das Opfer.

oblatio: ist die Gesinnung.



Die heilige Messe - Darbringung des Messopfers - das Sühneopfer



 

Verheißungen zur heiligen Messe

In der Todesstunde werden die heiligen Messen, denen du "mit Andacht“ beigewohnt hast, dein größter Trost sein.

Jede heilige Messe wird dich zum Richterstuhle Gottes begleiten und dort für dich Fürsprache einlegen.

Durch jede heilige Messe bist du im Stande, deine zeitlichen Sündenstrafen abzubüßen nach dem Maße deiner Andacht.

Wenn du der heiligen Messe mit Andacht beiwohnest, erweisest du der heiligen Menschheit unseres Heilandes die größte Ehre.

Jesus Christus leistet Ersatz für alle deine Nachlässigkeiten und Vergehungen.

Er läßt dir alle jene läßlichen Sünden nach, die du entschlossen bist, nach Kräften zu meiden. Er vergibt dir auch alle Sünden, deren du dir nicht bewußt bist und die du niemals gebeichtet. Die Gewalt des Teufels über dich ist gebrochen.

Den Seelen im Fegfeuer gewährest du den größten Trost.

Eine einzige heilige Messe im Leben andächtig angehört, wird dir von größerem Nutzen sein, als viele, die für dich nach dem Tode aufgeopfert werden.

Du wirst vor vielen Gefahren und vor vielem Unglück bewahrt, dem du sonst erlegen wärest!

Durch jede heilige Messe verkürzest du dein Fegfeuer.

Jede heilige Messe gewinnt für dich einen höheren Grad der Glorie im Himmel.

Der Segen des Priesters, den du in der heiligen Messe empfängst, wird von Gott selbst bestätigt.

Du bist von einer großen Zahl heiliger Engel umgeben, die dem anbetungswürdigen Opfer mit Andacht beiwohnen.

Deine zeitlichen Angelegenheiten werden in besonderer Weise vom Himmel gesegnet sein.

Wenn du der heiligen Messe beiwohnst, und dieselbe zu Ehren eines Heiligen aufopferst, danke Gott für die Gnaden, die er ihm erteilt. – Du vermehrst dadurch seine Glorie, seine Freude und seine himmlische Glückseligkeit und ziehest dessen besonderen Schutz auf dich herab.

Jedesmal, wenn du der heiligen Messe beiwohnst, opfere dieselbe nebst anderen Meinungen auch zu Ehren eines Tagesheiligen auf.

Nihil obstat: J. Desfossez, libr. censor
Imprimatur: Friburgi Helv., die 18. Aprilis 1952, L. Waeber, vic. gen.

 

 

Missale Romanum


Die heilige Messe - Darbringung des Messopfers - das Sühneopfer




Die Feier der heiligen Messe in Gemeinschaft

Aus "Gottesdienst“ – Gebet- und Gesangbuch für das Erzbistum München und Freising, Kardinal Faulhaber, Verlag J. Pfeiffer, Herzogspitalstraße, München, 1950

 

WORTGOTTESDIENST

Durch Gebet und Anhören des Wortes Gottes bereiten wir uns für das heilige Opfer.

STUFENGEBET

Wir knien.

In nómine + Patris et Fílii et Spíritus Sancti.
Amen.

Introíbo ad altáre Dei.

Ad Deum, qui laetíficat juventútem meam.

Júdica me, Deus et discérne causam meam de gente non sancta: ab hómine iníquo et dolóso érue me.

 

Quia tu es, Deus fortitúdo mea: / quare me repulísti, / et quare tristis incédo / dum affligit me inimicus?

Emítte lucem tuam et veritátem tuam: ipsa me deduxérunt et adduxérunt in montem sanctum tuum et in tabernácula tua.

Et introíbo ad altáre Dei: / ad Deum, qui laetíficat juventútem meam.

Confitébor tibi in cithara, Deus, Deus meus: quare tristis es, ánima mea, et quare contúrbas me?

Spera in Deo, / quóniam adhue confitébor illi: / salutáre vultus mei, et Deus meus.

Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto.

 

Sicut erat in princípio et nunc et semper: /et in sáecula saeculórum. / Amen.

Introíbo ad altáre Dei.

Ad Deum, qui laetíficat juventútem meam.

Ajutórium nostrum in nómine Dómini.

Qui fecit caelum et terram.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Zum Altare Gottes will ich treten.

Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf.

Schaff Recht mir, Gott, / und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk: / von frevelhaften, falschen Menschen rette mich.

Gott, du bist meine Stärke. / Warum denn willst du mich verstoßen? / Was muß ich traurig gehen, / weil mich der Feind bedrängt?

Send mir dein Licht und deine Wahrheit, / daß sie zu deinem heiligen Berg mich leiten / und mich führen in dein Zelt.

Dort darf ich Altare Gottes treten, / zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf.

Dann will ich dich mit Harfenspiel lobpreisen, Gott, mein Gott! / Wie kannst du da noch trauern, meine Seele, / wie mich Kummer quälen?

Vertrau auf Gott, ich darf ihn wieder preisen. / Er bleibt mein Heiland und mein Gott.

Ehre sei dem Vater / und dem Sohne / und dem Heiligen Geiste.

Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit / und in Ewigkeit. Amen.

Zum Altare Gottes will ich treten.

Zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf.

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.

Der Himmel und Erde erschaffen hat.

Confíteor ...

Misereátur tui omnípotens Deus, / et, dimissis peccátis tuis, / perdúcat te ad vitam aetérnam.

Amen.

 

Confíteor Deo omnipoténti, /beátae Maríae semper Vírgini, / beáto Michaéli Archángelo, / beáto Joánni Baptístae, / sanctis Apóstolis Petro et Paulo, / ómnibus Sanctis et tibi, pater: / quia peccávi nimis / cogitatióne, verbo et ópere: / mea culpa, / mea culpa, / mea máxima culpa.


Ideo precor beátam Maríam semper Vírginem, / beátum Michaélem Archángelum, beátum Joánnem Baptístam, / sanctos Apóstolos Petrum et Paulum, omnes Sanctos et te, pater, / oráre pro me ad Dóminum Deum nostrum.

Misereátur vestri omnípotens Deus, et dimíssis peccátis vestris perdúcat vos ad vitam aetérnam.

Amen.

Indulgéntiam, absolutiónem et remissiónem peccatórum nostrórum tríbuat nobis omnípotens et miséricors Dóminus.

Amen.

 

 




Ich bekenne

Gott dem Allmächtigen, / der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, / dem heiligen Erzengel Michael, / dem heiligen Johannes dem Täufer, / den heiligen Aposteln Petrus und Paulus, / allen Heiligen und dir, Vater, / daß ich viel gesündigt haben / in Gedanken, Worten und Werken: / durch meine Schuld, / durch meine Schuld, / durch meine übergroße Schuld.

Darum bitte ich die selige allzeit reine Jungfrau Maria, / den heiligen Erzengel Michael, / den heiligen Johannes den Täufer, / die heiligen Apostel Petrus und Paulus, / alle Heiligen und dich, Vater, / für mich zu beten bei Gott, unserm Herrn.

Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Amen.

Nachlaß, Vergebung und Verzeihung unsrer Sünden schenke uns der allmächtige und barmherzige Herr.

Amen.

Deus, tu convérsus vivicábis nos.

Et plebs tua laectábitur in te.

Osténde nobis Dómine, misericórdiam tuam.

Et salutáre tuam da nobis.

Domine, exáudi oratiónem meam.

Et clamor meus ad te véniat.

Dóminus vobíscum.

Et cum spíritu tuo.

Gott, wende dich zu uns und gib uns neues Leben.

Dann wird dein Volk in dir sich freuen.

Erzeige, Herr, uns deine Huld.

Und schenke uns dein Heil.

Herr erhöre mein Gebet.

Und laß mein Rufen zu dir kommen.

Der Herr sei mit euch.

Und mit deinem Geiste.

Lasset uns beten. Herr wir bitten dich, nimm unsere Sünden von uns weg und laß uns mit reiner Seele ins Allerheiligste eingehen, durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Still: Herr, wir bitten dich durch die Verdienste deiner Heiligen, deren Reliquien hier ruhen, sowie aller Heiligen, verzeih mir gnädig alle Sünden. Amen.

Wir stehen.

INTROITUS – Eingangslied

Aus der Tagesmesse

KYRIE

Kyrie eléison.
Kyrie eléison.
Kyrie eléison.

Christe eléison.
Christe eléison.
Christe eléison.

Kyrie eléison.
Kyrie eléison.
Kyrie eléison.

Herr, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.

Christus, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.

Herr, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.

GLORIA – Lobgesang

Glória in excélsis Deo. Et in terra pax homínibus / bonae voluntátis.

Laudámus te.

Benedícimus te.

Adorámus te.

Glorificámus te. / Gràtias ágimus tibi propter magnam glóriam tuam.

Dómine Deus, Rex caeléstis, /
Deus Pater omnípotens.

Dómine Fili unigénite, / Jesu Christe.
Dómine Deus, Agnus Dei, Fílius Patris.

Qui tollis peccáta mundi, / miserére nobis.

Qui tollis peccáta mundi, / súscipe deprecatiónem nostram.

Qui sedes ad déxteram Patris, / miserére nobis.

Quóniam tu solus Sanctus. Tu solus Dóminus.
Tu solus Altíssimus, Jesu Christe,
cum Sancto Spíritu † in glória Dei Patris.
Amen.

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.

Wir loben dich.

Wir preisen dich.

Wir beten dich an.

Wir rühmen dich und danken dir, denn groß ist deine Herrlichkeit.

Herr und Gott, König des Himmels,
Gott und Vater, Herrscher über das All.

Herr, eingeborener Sohn, Jesus Christus.
Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters.

Du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser.

Du nimmst hinweg die Sünden der Welt, nimm an unser Gebet.

Du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme dich unser.

Denn du allein bist der Heilige, du allein der Herr,
du allein der Höchste, Jesus Christus,
mit dem Heiligen Geist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Amen.

ORATION – Kirchengebet

Dóminus vobíscum.

Et cum spíritu tuo.

Orémus.

Der Herr sei mit euch.

Und mit deinem Geiste.

Lasset uns beten.

Aus der Tagesmesse

Die Oration schließt gewöhnlich in der Form:
Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes. Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

EPISTEL – Lesung

Wir hören das lehrende Wort der Schriftlesung.

P: laut: Lectio [epistolae beáti Pauli apóstoli ad Colossénses]

Aus der Tagesmesse

ZWISCHENLIEDER

Aus der Tagesmesse

Der Priester betet still: Reinige mein Herz und meine Lippen, allmächtiger Gott. Wie du einst die Lippen des Propheten Isaias mit glühendem Steine gereinigt hast, reinige auch mich in deinem gnädigen Erbarmen und laß mich so dein heiliges Evangelium würdig verkünden, durch Christus unsern Herrn. Amen.

Der Herr sei in meinem Herzen und auf meinen Lippen, damit ich sein Evangelium würdig und geziemend verkünde. Amen.

EVANGELIUM – Frohbotschaft

Christus selbst spricht im Evangelium zu uns. Wir stehen bereit, sein Wort zu hören und zu befolgen.

Dóminus vobíscum.

Et cum spíritu tuo.

Sequéntia sancti Evangélii secúndum [Joánnem].

Glória tibi, Dómine.

Der Herr sei mit euch.

Und mit deinem Geiste.

Aus dem heiligem Evangelium nach [Johannes].

Ehre sei dir, Herr.

Aus der Tagesmesse

Der Priester betet still: Durch die Worte des Evangeliums mögen getilgt werden unsere Sünden.

CREDO – Glaubensbekenntnis

Als Antwort auf das Wort Gottes in der Vormesse beten wir das Glaubensbekenntnis.

Credo in unum Deum,
Patrem omnipoténtem, factórem caeli et terrae,
visibílium ómnium et invisibílium.

Et in unum Dóminum Jesum Christum,
Fílium Dei Unigénitum.
Et ex Patre natum ante ómnia sáecula.
Deum de Deo, lumen de lúmine,
Deum verum de Deo vero,

génitum non factum, consubstantiálem Patri; per quem ómnia facta sunt.

Qui propter nos hómines, et propter nostram salútem descéndit de caelis.
Et incarnátus est de Spíritu Sancto,
ex María Vírgine: Et homo factus est.

Crucifíxus étiam pro nobis:
sub Póntio Piláto, passus.
Et sepúltus est.

Et resurréxit tértia die, secúndum Scriptúras.
Et ascéndit in caelum:
sedet ad déxteram Patris.

Et íterum ventúrus est cum glória
judicáre vivos et mórtuos:
cujus regni, non erit finis.

Et in Spíritum Sanctum,
Dóminum et vivificántem:
qui ex Patre Filióque procédit.
Qui cum Patre et Fílio simul adorátur et
conglorificátur.
Qui locútus est per Prophétas.

Et unam sanctam, cathólicam et apostólicam Ecclésiam.

Confíteor unum baptísma in remissiónem
peccatórum.

Et expécto resurrectiónem mortuórum † et vitam ventúri sáeculi. Amen.

Ich glaube an den einen Gott,
den allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde, der sichtbaren und unsichtbaren Dinge.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
Er ist aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott;

gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen.

Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen.
Er hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist aus der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.

Gekreuzigt wurde er sogar für uns.
Unter Pontius Pilatus hat er den Tod erlitten und ist begraben worden.

Er ist auferstanden am dritten Tage gemäß der Schrift;
er ist aufgefahren in den Himmel
und sitzest zur Rechten des Vaters.

Er wird wiederkommen in Herrlichkeit,
Gericht zu halten über Lebende und Tote,
und seines Reiches wird kein Ende sein.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
den Herrn und Lebensspender,
der vom Vater und vom Sohn ausgeht.
Er wird mit dem Vater und dem Sohne zugleich angebetet und verherrlicht.
Er hat gesprochen durch die Propheten.

Ich glaube an die eine heilige, katholische und apostolische Kirche.

Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.

Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der zukünftigen Welt. Amen.

OPFERVORBEREITUNG – Bereitung der Gaben

Im Sinnbild der Opfergaben Brot und Wein wollen wir auch uns selbst Gott zum Opfer bringen und ihm sagen: wir wollen in allem seinen heiligen Willen erfüllen und heute und die ganze Woche hindurch Arbeit und Erfolg, Freud und Leid ihm darbringen, zu seiner Ehre und Verherrlichung.

Dóminus vobíscum.

Et cum spíritu tuo.

Orémus.

Der Herr sei mit euch.

Und mit deinem Geiste.

Lasset uns beten.

OFFERTORIUM – Opferlied

Aus der Tagesmesse

Darbringung des Brotes

Heiliger Vater,

allmächtiger, ewiger Gott; / nimm diese makellose Opfergabe gnädig an. / Dir, meinem lebendigen, wahren Gott, / bringe ich, dein unwürdiger Diener, sie dar / für meine unzähligen Sünden, / Fehler und Nachlässigkeiten. / Ich opfere sie auf für alle Umstehenden und alle Christgläubigen, / für die Lebenden und Verstorbenen. / Gib, daß sie mir und ihnen zum Heile gereiche / für das ewige Leben. / Amen.

 

Bereitung des Kelches

Gott, du hast den Menschen in seiner Würde wunderbar erschaffen und noch wunderbarer erneuert: Laß uns durch das Geheimnis dieses Wassers und Weines teilnehmen an der Gottheit dessen, der sich herabgelassen hat, unsere Menschennatur anzunehmen, Jesus Christus, dein Sohn, unser Herr, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes. Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Darbringung des Kelches

Wir opfern dir, Herr

den Kelch des Heiles / und flehen dich den Allgütigen an: / laß ihn, uns zum Segen und der ganzen Welt zum Heile, / wie lieblichen Wohlgeruch vor das Angesicht deiner göttlichen Majestät emporsteigen. / Amen.

 

Selbstaufopferung

Laß uns, Herr,

im Geiste der Demut / und mit zerknirschtem Herzen bei dir Aufnahme finden. / So werde unser Opfer heute vor deinem Angesichte, / auf daß es dir wohlgefalle, / Herr und Gott.

Komm, Heiligmacher, allmächtiger, ewiger Gott, / und segne dieses Opfer, / das deinem heiligen Namen bereitet ist.

 

Lavabo – Händewaschung

Der Priester betet still: In Unschuld will ich meine Hände waschen und den Altar umschreiten, Herr.

Da will ich deinen Lobgesängen lauschen, will preisen alle deine Wundertaten.

Ich liebe, Herr, die Zierde deines Hauses, die hehre Wohnung deiner Herrlichkeit.

Gott, laß mich nicht zugrunde gehen mit den Sündern, mein Leben nicht verlieren mit den Menschen voll von Blutschuld.

An ihrer Hand klebt Frevel, und voll ist ihre Rechte von Geschenken.

In Unschuld komme ich zu dir; erlöse mich und sei mir gnädig.

Mein Fuß steht auf dem rechten Pfad; so darf ich mit dem ganzen Volk dich preisen, Herr.

Ehre sei dem Vater / und dem Sohne / und dem Heiligen Geiste, wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Aufopferung

Heilige Dreifaltigkeit, nimm diese Opfergabe an, die wir dir darbringen zum Andenken an das Leiden und die Auferstehung und Himmelfahrt unseres Herrn Jesus Christus, zu Ehren der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria, des heiligen Johannes des Täufers, der heiligen Apostel Petrus und Paulus, dieser und aller Heiligen. Laß sie ihnen zur Ehre, uns aber zum Heile gereichen, und laß die unsere Fürbitter sein im Himmel, deren Gedächtnis wir auf Erden feiern, durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Oráte, fratres

(Betet, Brüder, daß mein und euer Opfer wohlgefällig werde bei Gott, dem allmächtigen Vater.)

Suscípiat Dóminus sacrifícum de mánibus tuis /
ad laudem et glóriam nóminis sui, / ad utilitátem quoque nostram, / totiúsque Ecclésiae suae sanctae. Amen.

Der Herr nehme das Opfer an aus deiner Hand /
zum Lob und Ruhme seines Namens, / zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.
Amen.

SECRET - Gebet über die Gaben

Aus der Tagesmesse

Die Sekret schließt gewöhnlich:

Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes.

Per ómnia sáecula saeculórum. Amen.

Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

DAS OPFER

Wie Christus im Abendmahlsaal sein Opfer dem himmlischen Vater danksagend darbrachte, so wird auch jetzt das Opfer Christi gefeiert, indem der Priester das eucharistische Hochgebet spricht. Es beginnt mit dem Dankgebet der Präfation und findet im Amen vor dem Pater noster seinen Abschluß.

PRÄFATION – Eucharistisches Hochgebet

Dóminus vobíscum.

Et cum spíritu tuo.

Sursum corda.

Habémus ad Dóminum.

Grátias agámus Dóminum Deo nostro.

Dignum et justum est.

Der Herr sei mit euch.

Und mit deinem Geiste.

Empor die Herzen.

Wir haben sie beim Herrn.

Lasset uns danksagen dem Herrn, unserm Gott.

Das ist würdig und recht.

Aus der Tagesmesse

Die Präfation schließt mit den Worten:

und rufen ohne Unterlaß:

SANCTUS

Sanctus, / Sanctus, / Sanctus, / Dóminus, Deus Sábaoth.

Pleni sunt caeli et terra glória tua. / Hósanna in excélsis.

† Benedictus, qui venit in nómine Dómini. / Hósanna in excélsis.

Heilig, / heilig, / heilig, /
Herr, Gott der Heerscharen.

Himmel und Erde sind erfüllt von deiner Herrlichkeit. /
Hosanna in der Höhe! /

† Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe.

Wir knien.

CANON – Stillmesse

Wir beten still mit dem Priester. Unser Gebet führt uns in die Opfergemeinschaft mit den Gliedern der Kirche auf Erden, mit allen Heiligen des Himmels und in die heilige Gemeinschaft mit Christus, dem Haupt der Kirche, mit dessen Opfer wir als heiliges Volk Gottes gereinigt sind.

Gebet für die Kirche

Dich, gütiger Vater, bitten wir demütig und flehen zu dir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn: nimm wohlgefällig an und segne diese Gaben, diese Geschenke, diese heiligen makellosen Opfergaben.

Wir bringen sie dir dar vor allem für deine heilige katholische Kirche. Schenke ihr den Frieden auf dem ganzen Erdkreis; behüte, einige und leite sie huldvoll mit deinem Diener, unserem Papst N, unserem Bischof N, allen Rechtgläubigen und allen, die den katholischen und apostolischen Glauben fördern.

 

Gebet für die Lebenden

Gedenke, Herr deiner Diener und Dienerinnen N... und aller Umstehenden, deren Glauben und Opfergesinnung du kennst. Für sie bringen wir dieses Lobopfer dar, und sie selbst opfern es dir für sich und alle die Ihrigen, damit ihre Seele gerettet und ihre Hoffnung auf Heil und Wohlfahrt gesichert werde. Sie weihen dir, dem ewigen, lebendigen, wahren Gott, ihre Gaben.

 

Gedächtnis der Heiligen

In heiliger Gemeinschaft ehren wir dabei vor allem das Andenken der glorreichen, allzeit reinen Jungfrau Maria, der Mutter Jesu Christi, unseres Herrn und Gottes, wie auch deiner heiligen Apostel und Blutzeugen Petrus und Paulus, Andreas, Jakobus, Johannes, Thomas, Jakobus, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Simon und Thaddäus, Linus, Kletus, Klemens, Xystus, Kornelius, Cyprianus, Laurentius, Chrysogonus, Johannes und Paulus, Kosmas und Damianus und aller deiner Heiligen. Ob ihrer Verdienste und Fürbitten gewähre uns in allem hilfreich deinen Schutz und Beistand, durch Christus, unsern Herrn. Amen.

 

Bitte um Annahme des Opfers

So nimm denn, Herr, wir bitten dich, diese Opfergabe huldvoll an, die wir, deine Diener und deine ganze Gemeinde, darbringen. - Leite unsere Tage in deinem Frieden, bewahre uns gütig vor der ewigen Verdammnis und reihe uns ein in die Schar deiner Auserwählten, durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Gott, wir bitten dich, mach gnädig diese Gabe reichgesegnet. Laß sie ganz und gar dir gehören als ein vollgütiges, rechtes und dir wohlgefälliges Opfer, damit sie uns werde Leib und Blut deines vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.

ZUR HEILIGEN WANDLUNG

Unsere Opferfeier wird zum Opfer Christi. - Der verklärte Christus wird durch das Wandlungswort des Priester auf dem Altare gegenwärtig und bringt unter den Gestalten von Brot und Wein sein Fleisch und Blut wie einst am Kreuz dem himmlischen Vater dar. (So vollzieht er unblutigerweise das Opfer, das er am Kreuze dargebracht hat. Der Priester spricht stellvertretend für Jesus Christus selbst dessen Worte vor der Einsetzung des heiligen Opfers beim letzten Abendmahl.)

Bei der Erhebung der heiligen Gestalten erheben wir, aufrecht kniend, gleichzeitig das Haupt, den Blick anbetend zum Altar gerichtet, neigen uns mit der Kniebeuge des Priesters.

Wandlung des Brotes

Er nahm am Abend vor seinem Leiden Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, erhob die Augen gen Himmel zu dir, Gott seinem allmächtigen Vater, sagte dir Dank, segnete es, brach es und gab es seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und esset alle davon: Das ist mein Leib.

 

Wandlung des Weines

In gleicher Weise nahm er nach dem Mahle auch diesen wunderbaren Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir abermals, segnete ihn und gab ihn seinen Jüngern mit den Worten:
Nehmet hin und trinket alle daraus: Das ist der Kelch meines Blutes, des neuen und ewigen Bundes ‑ Geheimnis des Glaubens, ‑ das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tuet dies, so oft ihr es tut, zu meinem Gedächtnis.

Nach der Wandlung

Gedächtnis der Erlösung

Daher sind wir denn eingedenk, Herr wir deine Diener, aber auch dein heiliges Volk, des heilbringenden Leidens, der Auferstehung von den Toten und der glorreichen Himmelfahrt deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, und bringen so deiner erhabenen Majestät von deinen Geschenken ein reines Opfer dar, ein heiliges Opfer, ein makelloses Opfer: das heilige Brot des ewigen Lebens und den Kelch des immerwährenden Heiles.

 

Opferbitten

Schaue huldvoll darauf nieder mit gnädigem und mildem Angesichte und nimm es wohlgefällig an, wie du einst mit Wohlgefallen aufgenommen hast die Gaben Abels, deines gerechten Dieners, das Opfer unseres Patriarchen Abraham, das heilige Opfer und die makellose Gabe, die dein Hoherpriester Melchisedech dir dargebracht hat.

Demütig bitten wir dich, allmächtiger Gott: dein heiliger Engel möge diese Opfer zu deinem himmlischen Altar emportragen vor das Angesicht deiner göttlichen Majestät. Laß uns alle, die wir gemeinsam von diesem Altare das hochheilige Fleisch und Blut deines Sohnes empfangen, mit allem Gnadensegen des Himmels erfüllt werden, durch Christus, unsern Herrn. Amen.

Gebet für die Verstorbenen

Herr, gedenke auch deiner Diener und Dienerinnen N und N, die uns mit dem Zeichen des Glaubens vorangegangen und im Frieden entschlafen sind...

Wir flehen dich an, Herr: gewähre ihnen und allen, die in Christus ruhen, in deiner Milde den Ort der Erquickung, des Lichtes und des Friedens, durch Christus, unsern Herrn. Amen.

 

Gebet um Gemeinschaft mit den Heiligen

Auch uns Sündern, deinen Dienern, die auf deine überreiche Barmherzigkeit vertrauen, schenke in Gnaden Anteil und Gemeinschaft mit deinen heiligen Aposteln und Blutzeugen: mit Johannes, Stephanus, Matthias, Barnabas, Ignatius, Alexander, Marcellinus, Petrus, Felicitas, Perpetua, Agatha, Lucia, Agnes, Cäcilia, Anastasia und allen deinen Heiligen. Wäge nicht, wir flehen zu dir, unser Verdienst, sondern schenk uns gnädig Verzeihung und nimm uns auf in ihre Gemeinschaft durch Christus, unsern Herrn.

Durch ihn erschaffst du, Herr, immerfort all’ diese Gaben, heiligest, belebest, segnest und gewährst sie uns.

Der Priester beschließt das eucharistische Hochgebet, indem er Kelch und Hostie darbringend erhebt und die Worte spricht:

Durch ihn und mit ihm und in ihm wird dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes, alle Ehre und Verherrlichung.

Per ómnia sáecula saeculórum. Amen.

Mit dem Amen besiegelt das mitfeiernde Volk die hl. Handlung.

Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

Wir stehen.

OPFERMAHL – Heilige Speisung

Wie im Alten Bunde dem Opfer das Opfermahl folgte, aus den Opfergaben bereitet, so ruft der göttliche Opferpriester die Mitfeiernden zum Opfermahl seines heiligen Fleisches und Blutes, auf daß wir aufs innigste mit ihm vereint werden.

Durch die Opferhingabe sind wir für das Opfermahl bereitet. so treten wir, wann immer wir können, zu Tisch des Herrn:
"Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm, und er wird leben in Ewigkeit.“

Der Priester ruft uns zum Gebet des Herrn:

PATER NOSTER – Vater unser

Orémus

Praecéptis salutáribus móniti et dívína institutióne formáti audémus dícere:

Durch heilbringende Anordnung gemahnt und durch göttliche Belehrung angeleitet, wagen wir zu sprechen.

Pater noster, qui es in caelis:
Sanctificétur nomen tuum:
Advéniat regnum tuum:
Fiat volúntas tua, sicut in caelo et in terra.

Panem nostrum quotidiánum da nobis hódie:
Et dimítte nobis débita nostra, sicut et nos dimíttimus debitóribus nostris.
Et ne nos indúcas in tentatiónem.
Sed líbera nos a malo.
Amen.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern,
und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Amen.

Der Priester betet leise: Libera nos...
(Erlöse uns, Herr, wir bitten dich von allem Übel, sei es vergangen, gegenwärtig oder zukünftig, und auf die Fürsprache der seligen, glorreichen, allzeit reinen Jungfrau und Gottesmutter Maria wie auch deiner heiligen Apostel Petrus und Paulus, Andreas und aller Heiligen, gib barmherzig Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen, daß wir von Sünden allzeit frei bleiben und vor jeder Beunruhigung gesichert seien, durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes.)

Per ómnia sáecula saeculórum.

Amen.

Pax Dómini sit semper vobíscum.

Et cum spíritu tuo.

Von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

Der Friede sei mit euch.

Und mit deinem Geiste.

Der Priester betet still:

Diese geheiligte Mischung von Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus gereiche uns bei ihrem Empfange zum ewigen Leben. Amen.

AGNUS DEI

Agnus Dei,

qui tollis peccáta mundi: Miserére nobis.

 

Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi: Miserére nobis.

Agnus Dei, qui tollis peccáta mundi:
Dona nobis pacem.

In Totenmessen:

Lamm Gottes,

du nimmst hinweg die Sünden der Welt, / erbarme dich unser!

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, / erbarme dich unser!

Lamm Gottes, / du nimmst hinweg die Sünden der Welt, / gib uns den Frieden.

Gib ihnen die (ewige) Ruhe!

Gebet um den Frieden

Herr Jesus Christus, du hast zu deinen Aposteln gesagt: "Den Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“ Schaue nicht auf meine Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche, und gib ihr huldvoll Frieden und Eintracht, wie es deinem Willen entspricht, der du lebst und herrschest, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Bitten vor der Kommunion

Herr Jesus Christus,

Sohn des lebendigen Gottes: / dem Willen des Vaters gehorsam, / hast du unter Mitwirkung des Heiligen Geistes / durch deinen Tod der Welt das Leben geschenkt: /
Erlöse mich durch dieses dein hochheiliges Fleisch und Blut / von allen meinen Sünden und von jeglichem Übel. / Gib, daß ich deinen Geboten allzeit treu bleibe, / und laß nicht zu, daß ich mich jemals von dir trenne, / der du mit Gott dem Vater und dem Heiligen Geiste / lebst und herrschest, / Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. / Amen.

Der Genuß deines Leibes, Herr Jesu Christus, / den ich Unwürdiger zu empfangen wage, gereiche mir nicht zum Gericht und zur Verdammnis, sondern durch deine Güte zum Schutz für Leib und Seele / und zu meiner Heilung. Der du lebst und herrschest mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. / Amen.

ZUR HEILIGEN KOMMUNION

Der Priester betet still:

Ich will das Himmelsbrot nehmen und anrufen den Namen des Herrn.

Herr, ich bin nicht würdig, daß du eingehst unter mein Dach; aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.

Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre meine Seele zum ewigen Leben. Amen.

Wie könnte ich dem Herrn all das vergelten, was er an mir getan hat! Den Kelch des Heiles will ich nehmen und anrufen den Namen des Herrn. In frohem Jubel rufe ich zum Herrn und werde sicher sein vor meinen Feinden.

Das Blut unseres Herrn Jesus Christus bewahre meine Seele zum ewigen Leben. Amen.

 

Zur gemeinschaftliche heiligen Kommunion:
Wenn der Priester den Kelch abdeckt und das Knie beugt, betet der Meßdiener still das Confíteor. Währenddessen tritt die erste Kommunikantenreihe an die Kommunionbank:

Nach der Absolution des Priesters:

Ecce Agnus Dei, ecce qui tollit peccáta mundi.

Dómine, non sum dignus, / ut intres sub tectum meum: / sed tantum dic verbo, / et sanábitur ánima mea.

 

Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt.

Herr, ich bin nicht würdig, / daß du eingehst unter mein Dach; /aber sprich nur ein Wort, / so wird meine Seele gesund.

((Dreimal in den älteren Messbüchern))

NACH DER HEILIGEN KOMMUNION

Was wir mit dem Munde empfangen haben, Herr, das laß uns auch mit reinem Herzen aufnehmen; und aus dieser zeitlichen Gabe werde uns ewige Erquickung.

Dein Leib, Herr,

den ich empfangen, / und das Blut, das ich getrunken habe, bleibe stets in meinem Herzen; / laß keine Sündenmakel in mir zurückbleiben, / da mich dieses reine, heilige Sakrament gelabt hat. / Der du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. / Amen.

POSTCOMMUNIO – Kommuniongebet

Dóminus vobíscum.

Et cum spíritu tuo.

Orémus.

Der Herr sei mit euch.

Und mit deinem Geiste.

Lasset uns beten.

Aus der Tagesmesse

Das Kommuniongebet schließt gewöhnlich:

Durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

Dóminus vobíscum.

Et cum spíritu tuo.

Ite, missa est.
(Benedicámus Dómino.)

Deo grátias.

 

In Totenmessen:

Requiéscant in pace.

Amen.

Der Herr sei mit euch.

Und mit deinem Geiste.

(Lasset uns den Herrn preisen.)

Dank sei Gott.

 

 

Sie mögen ruhen im Frieden.

Amen.

Wir knien.

Der Priester betet still:

Heiliger, dreieiniger Gott, nimm die Huldigungen deines Dieners wohlgefällig an. Laß das Opfer, das ich Unwürdiger vor den Augen deiner Majestät dargebracht habe, dir wohlgefällig sein und gib, daß es mir und allen, für die ich es darbrachte, durch dein Erbarmen zur Versöhnung werde. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.

SEGEN

Benedícat vos omnípotens Deus, Pater
et Fílius et Spíritus Sanctus.

Amen.

Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater
und der Sohn und der Heilige Geist.

Wir stehen.

Schlußevangelium

Dóminus vobíscum.

Et cum spíritu tuo.

Inítium sancti Evangélii secúndum Joánnem.

Glória tibi, Dómine.

Der Herr sei mit euch.

Und mit deinem Geiste.

Anfang des heiligen Evangeliums nach Johannes.

Ehre sei dir, Herr.

Aus Joh. 1

V: Im Anfang war das Wort , und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Schon im Anfang war es bei Gott. Durch das Wort ist alles geworden, und nichts, was geworden, ward ohne das Wort. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis; aber die Finsternis hat es nicht begriffen. Da ward ein Mann von Gott gesandt; sein Name war Johannes. Dieser kam als Zeuge; er sollte Zeugnis geben von dem Lichte, auf daß alle durch ihn zum Glauben gelangten. Er selbst war nicht das Licht, er sollte nur Zeugnis von dem Lichte geben. – Das war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden. Allein die Welt hat ihn nicht erkannt. Er kam in sein Eigentum; doch die Seinigen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, all denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blute, nicht aus dem Verlangen des Fleisches, nicht aus dem Wollen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Wir knien.

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.

Wir stehen.

Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit.

Deo grátias.

Dank sei Gott.

 

 

Gebet vom hl. Thomas von Aquin

Gottes Wort, ins Fleisch gekommen,
wandelt durch sein Wort den Wein
und das Brot zum Mahl der Frommen,
lädt auch die Verlornen ein.
Der Verstand verstummt beklommen,
nur das Herz begreift's allein.

 

Gott ist in diesem Zeichen:
kniet hin und betet an.
Das Gesetz der Furcht muß weichen,
da der neue Bund begann;
Mahl der Liebe ohnegleichen:
nehmt im Glauben teil daran.

 

 

Aufopferungsgebet - Triumph des Unbefleckten Herzens

Ewiger Vater, Vater aller Güte, ich opfere Dir durch die Hände der Unbefleckten Empfängnis, Schmerzensmutter, Jungfrau Maria und Miterlöserin der ganzen Menschheit den Leib, das kostbare Blut, die Seele und die Gottheit Deines viel geliebten Sohnes, unseres Herrn JESUS CHRISTUS, auf und all' seine schmerzvollen heiligen Wunden, all' seine für uns erlittenen, unendlichen körperlichen und seelischen Qualen, vereint mit allen heiligen Messen, in denen Jesus sein Kreuzesopfer auf's Neue vergegenwärtigt, sich Dir und für uns zum Opfer darbringt, mit allem, was wir denken, reden, tun und erleiden, sowie die Verdienste aller Heiligen, der heiligen Engel und das Blut aller Märtyrer: zum Schutz der ungeborenen Kinder, für die Armen Seelen, für den Heiligen Vater, für die Bischöfe und Priester, für Deinen Frieden auf der Welt, für alle persönlichen Anliegen (...) und damit der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens sich ausbreiten möge, von den Gnaden-/Gebetsstätten aus, in Deutschland und auf der ganzen Welt.

Wir opfern Dir auf, durch Maria, im Namen aller Seelen und für alle Seelen, um damit zu wirken und fortwirken zu wollen in Ewigkeit. Amen.

Himmlische Mutter Maria, ich bitte Dich, vervollkommne diese Aufopferung durch Deine Verdienste und vervielfältige sie so viel mal, wie es Sterne am Himmel, Engel im Himmel und Kreaturen gibt, wie es Blättlein und Früchte an den Zweigen, Gräser, Blumen auf der Erde, Körnlein in den Äckern und Sandkörner am Meere gibt. Amen.

(Bitte mit Glauben und Vertrauen, insbesondere in der hl. Messe, 2 x oder 3 x beten/betrachten.)

 

Geistige Kommunion

Zu deinen Füßen, lieber Jesus, werfe ich mich nieder und schenke dir den Reueschmerz meines zerknirschten Herzens. Ich beuge mich tief in meinem Nichts vor deiner heiligen Gegenwart. Ich bete dich an im Sakrament deiner Liebe, in dem unsagbar großen und heiligen Sakrament des Altars. Ich wünsche dich aufzunehmen in die armselige Wohnung, die meine Seele dir bieten kann. In Erwartung des Glückes der wirklichen heiligen Kommunion möchte ich dich geistigerweise empfangen. Komme zu mir, lieber Jesus; denn ich komme zu dir. Möge deine Liebe mein ganzes Wesen besitzen im Leben und im Tode!

 

Vor der heiligen Kommunion

Jesus, Jesus komm zu mir,
o wie sehn’ ich mich nach dir!
Meiner Seele bester Freund,
wann werd’ ich mit dir vereint?

Tausendmal begehr’ ich dein,
Leben ohne dich ist Pein;
tausendmal seufz’ ich zu dir:
o Herr Jesu, komm’ zu mir!

Keine Lust ist in der Welt,
die mein Herz zufrieden stellt;
deine Liebe, Herr, allein
kann mein ganzes Herz erfreu’n!

Darum sehn’ ich mich nach dir;
eile, Jesus, komm’ zu mir!
Nimm’ mein ganzes Herz für dich
und besitz’ es ewiglich!

 

Doch, o Herr, ich bin nicht rein,
daß du kehrest bei mir ein!
Nur ein Wort aus deinem Mund,
und die Seele ist gesund!

Komm’ o Jesus, komm’ geschwind,
mache mich zu Gottes Kind!
Meine Seel’ bewahre dir;
ewig, ewig bleib’ bei mir!

Hoffend harr’ ich in Geduld,
du wirst noch nach deiner Huld
auch in meiner Todespein
einst, o Jesu, bei mir sein.

 


Nach der heiligen Kommunion

Seele Christi, heilige uns.
Leib Christi erlöse uns.
Blut Christi tränke uns.
Wasser der Seite Christi, wasche uns.
Leiden Christi, stärke uns.

O gütiger Jesus, erhöre uns.
Verbirg in deinen heiligen Wunden uns.
Von dir laß nimmer scheiden uns.
Vor dem bösen Feind schütze uns.
In unserer Todesstunde rufe uns.
Und heiße zu dir kommen uns,
damit wir mögen loben dich
mit deinen Heiligen ewiglich. Amen.

Teilablaß


Seele Christi, heilige mich - uns

Am 8.10.1988 teilte Jesus Schwester Natalie, einer begnadeteten Ordensfrau in Ungarn, folgendes mit: "Ich wünsche, dass das Gebet: 'Seele Christi, heilige mich' von nun an in der Mehrzahl gebetet werden soll." (Statt "mich", jetzt "uns".)

Schwester Natalie: "Der Herr Jesus zeigte mir, worin der Unterschied zwischen 'mich' und 'uns' besteht, indem er sagte:
'Wenn ihr es mit 'mich' betet, wirkt die Gnade, der Bitte gemäß, bei einem Menschen. - 'Wenn ihr es aber mit 'uns' ersetzt, werden alle Menschen der Erde der Gnade teilhaftig, auch jene, die den Namen 'Jesus' noch nicht einmal gehört haben. Dieses Gebet steigt einerseits als Sühne zum Himmel empor, andererseits erhält die Welt dadurch Gnaden und reinigt sich'."

(Aus dem Gebetsbüchlein "Die Armee vom Kostbaren Blut", Mediatrix-Verlag, Altötting)

 

Mutter Maria, ich gehe zu Jesus; ich brauche ein reines, demütiges Herz zum Empfang Deines Sohnes Jesus: Ich bitte Dich innigst, gib mir Veilchen der Demut, Rosen der Liebe und Lilien der Reinheit und binde mit mir für Jesus einen schönen Blumenstrauß. - Setze, Maria, Dein unbeflecktes Herz an die Stelle meines sündigen Herzens, damit ich Jesus würdig empfangen kann. Amen.

 

 

Siehe hierzu:
Heilige Messe   -   Messopfererklärung   -   Messgebete   als    
Heilige Messe   -   77 Gnaden   und als  
Die Würde des Sakramentes   -   Würde des Priesters:     Catherina von Siena   als  
Gnadenströme:   hl. Messe - hl. Beichte - hl. Kommunion - Aufopferung der Leiden   und als    
Segen   -   Jesus über das Segnen und den Priestersegen   und als    
Vergelt' es Gott   -   Dankbarkeit und Lobpreis   als    




Die heilige Messe - Darbringung des Messopfers - das Sühneopfer


Die heilige Messe - Darbringung des Messopfers - das Sühneopfer


Die heilige Messe - Darbringung des Messopfers - das Sühneopfer


Die heilige Messe - Darbringung des Messopfers - das Sühneopfer


Die heilige Messe - Darbringung des Messopfers - das Sühneopfer


Jesus die Sonne - Anbetung seiner: der heiligen, konsekrierten Hostie


Jesus, unser Heiland - das Lamm Gottes - Lob-, Preis- und Dankopfer und Sühneopfer