Katholischer Katechismus  


Zweiter Glaubensartikel.

"Und an Jesum Christum, seinen eingebornen Sohn, unsern Herrn."


Die Herrschaft ruht auf seinen Schultern: Jesus mit Schäflein - Hab dich nun gefunden in Dornen; heile deine Wunden, pflege dich gesund


132. Wer ist der verheißene Erlöser?

Der verheißene Erlöser ist Jesus Christus, der eingeborne Sohn Gottes, unser Herr.

133. Was heißt Jesus?

Jesus heißt Erlöser oder Heiland.

"Du sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk erlösen von dessen Sünden." (Matth. 1, 21.)

134. Was heißt Christus?

Christus (Messias) heißt der Gesalbte.

135. Warum heißt Jesus der Gesalbte?

Jesus heißt der Gesalbte, weil im alten Bunde namentlich die Propheten, Hohenpriester und Könige "Gesalbte des Herrn" genannt wurden; Jesus aber unser höchster Prophet, Priester und König ist.

136. Inwiefern ist Jesus unser Prophet, Priester und König?

Jesus ist

1) unser Prophet, insofern er uns die Geheimnisse Gottes offenbarte und alles lehrte, was wir glauben, hoffen und tun müssen, um selig zu werden;

2) unser Priester, insofern er sich selbst am Kreuze für uns geopfert hat, sich noch täglich auf dem Altare für uns opfert und auch im Himmel unser Mittler und Fürsprecher ist;

3) unser König, insofern er ein geistliches Reich, die Kirche, gestiftet hat, deren ewiges Oberhaupt er ist.

137. Warum heißt Jesus der eingeborne Sohn Gottes?

Jesus Christus heißt der eingeborne Sohn Gottes, weil er der einzige Sohn Gottes der Natur nach ist, eines Wesens mit dem Vater.

138. Sind denn nicht auch wir Kinder Gottes?

Wir sind zwar Kinder Gottes, aber nur aus Gnade angenommene Kinder.

"Allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden." (Joh. 1, 12.)

Unsere Annahme an Kindes Statt ist allerdings nicht eine rein äußerliche, wie dies sonst unter den Menschen der Fall ist; denn durch die heiligmachende Gnade haben wir eine gottähnliche Natur erhalten, wir sind "aus Gott geboren." (Joh. 1, 13.)

139. Warum heißt Jesus Christus unser Herr?

Jesus Christus heißt unser Herr,

1) weil er unser Gott ist, der uns erschaffen hat;

2) weil er unser Erlöser ist, der uns mit seinem Blute erkauft hat.


§ 1. Jesus Christus, der verheißene Erlöser.

140. Woher wissen wir, daß Jesus Christus der verheißene Erlöser ist?

Daß Jesus Christus der verheißene Erlöser ist, wissen wir, weil an ihm alles erfüllt worden ist, was über den Erlöser vorherverkündigt war.

141. Wodurch wurde der Erlöser vorherverkündigt?

Der Erlöser wurde vorherverkündigt durch Vorbilder und Weissagungen.

142. Welches sind die vorzüglichsten Vorbilder des Erlösers?

Die vorzüglichsten Vorbilder des Erlösers sind folgende:

1) Vorbilder seines Leidens und Todes sind Abel, Isaak, Joseph, David, das Osterlamm, die eherne Schlange;

2) Vorbild seines Priestertums ist vorzüglich Melchisedech.

3) Vorbild seiner Auferstehung ist Jonas;

4) Vorbilder seiner Kirche und der heiligen Sakramente sind die Arche, das Rote Meer, das Manna, der Tempel mit seinen verschiedenen Einrichtungen und Opfern.

143. Was haben die Propheten über den Erlöser besonders geweissagt?

Die Propheten haben über den Erlöser besonders geweißsagt

1) die Zeit seiner Ankunft und den Ort seiner Geburt;

2) Die Umstände seines Lebens, Leidens und Todes;

3) seine Auferstehung, seine Himmelfahrt und die Sendung des Heiligen Geistes;

4) die Stiftung, Verbreitung und ewige Dauer seiner Kirche.

144. Wie bezeichnen die Propheten die Zeit der Ankunft des Erlösers?

1) Der Prophet Daniel sagte vorher, daß man vom Befehle, Jerusalem wieder aufzubauen, bis zum Tode des Messias nicht ganz 70 Jahrwochen (490 Jahre) verfließen würden (Dan. 9, 24 ff.);

2) der Patriarch Jakob weissagte, daß bis zur Ankunft des Messias das Zepter nicht von Juda weichen werde (1. Mos. 49, 10);

3) der Prophet Aggäus weissagte, der Erlöser werde kommen zur Zeit, wo der zweite Tempel von Jerusalem noch stehe. (Agg. 2, 7 - 10.)

145. Wie haben die Propheten den Ort seiner Geburt vorherverkündet?

Der Prophet Michäas nennt ausdrücklich Bethlehem als den Ort, aus dem der Messias hervorgehen werde. (Mich. 5, 2.)

146. Was haben die Propheten aus dem Leben des Messias vorhergesagt?

Aus dem Leben des Messias haben die Propheten vorhergesagt; sein öffentliches Lehramt, die Menge der wunderbaren Heilungen, seine schonende Liebe und Milde, seinen Einzug in Jerusalem auf einer Eselin und anderes mehr. (Js. 61; 35, 5. 6; Zach. 9, 9.)

147. Welche Umstände seines Leidens und Todes beschreiben sie?

Die Propheten beschreiben beinahe alle Umstände seines Leidens und Todes, z. B., daß man ihn um dreißig Silberlinge verkaufen, ihn schlagen, ihm die Haare ausraufen, ihm ins Angesicht speien, ihn mit Galle und Essig tränken, seine Hände und Füße durchbohren und um sein Gewand losen werde; daß die, welche ihn sehen, seiner spotten, das Haupt schütteln und rufen werden: "Er hat gehofft auf den Herrn, der Herr rette ihn," usw. (Zach. 11, 12. 13; Js. 50, 6; Ps. 68, 22; Ps. 21.)

Zwar verhießen die Propheten einen großen König, aber nicht einen irdischen König, wie ihn noch heute die Juden erwarten; sonst hätten sie ihn nicht als "einen Mann der Schmerzen" beschrieben (Js. 53, 3), ihn nicht "der Leute Spott und die Verachtung des Volkes" genannt (Ps. 21, 7); sie verhießen vielmehr einen überirdischen König, dessen Reich (die Kirche) zwar auf Erden anfangen, aber erst im Himmel vollendet werden und ewig dauern solle.

148. Was sagen sie von seiner Auferstehung und Himmelfahrt und von der Sendung des Heiligen Geistes?

Sie sagen, daß er nicht die Verwesung sehen, daß er über den Himmel des Himmels hinauffahren und seinen Geist über alles Fleisch ausgießen werde. (Ps. 15, 10; 67, 19; Joel 2, 28.)

149. Was haben die Propheten über die Stiftung, Verbreitung und Dauer der Kirche geweissagt?

Sie haben geweissagt, daß der Messias ein neues Opfer und ein neues Priestertum stiften, und daß er ein Gottesreich gründen werde, welches bis an die Grenzen der Erde reichen und in Ewigkeit nicht untergehen solle. (Mal. 1, 11; Js. 66, 21, Jer. 3, 15; Zach. 9, 10; Dan. 2, 44.)

150. Weissagten die Propheten lange vor der Ankunft Christi?

Malachias, der letzte der Propheten, weissagte 450 Jahre vor der Ankunft Christi.

151. Waren die Weissagungen auch lange vor Christus bekannt?

Die Weissagungen der Propheten waren sämtlich mehrere Jahrhunderte vor Christus aufgezeichnet und von den Juden als göttliche Schriften bewahrt und gelesen, auch in andere Sprachen übersetzt und unter den heidnischen Völkern verbreitet.

Es ist also unzweifelhaft sicher, daß diese Weissagungen echt, d. h. göttlichen Ursprunges, sind; denn nur der allwissende Gott konnte solange vorher ein so getreues Bild des kommenden Erlösers zeichnen; und da alle diese Weissagungen an Jesus von Nazareth erfüllt worden sind, so ist es offenbar, daß er der verheißene Erlöser ist.


§ 2. Jesus Christus, wahrer Gott.

152. Woher wissen wir, daß Jesus Christus der Sohn Gottes und wahrer Gott ist?

Daß Jesus Christus der Sohn Gottes und wahrer Gott ist, wissen wir

1) aus den Weissagungen der Propheten;

2) aus dem Zeugnisse seines himmlischen Vaters;

3) aus seinem eigenen Zeugnisse;

4) aus dem Zeugnisse der Apostel;

5) aus der Lehre der katholischen Kirche.

Die Lehre von der Gottheit Christi ist von der höchsten Bedeutung; denn daraus, daß Christus Gott ist, folgt ganz von selbst, daß alle seine Lehren göttlich sind; daß die von ihm gestiftete Kirche eine göttliche Anstalt ist; daß das kirchliche Lehramt wirklich die Gabe der Unfehlbarkeit besitzt, die Christus ihm verheißen hat (vgl. Fr. 261); daß wir folglich für die Wahrheit jeder einzelnen Lehre der Kirche eine göttliche Bürgschaft besitzen; Wir haben zwar auch noch andere unwiderlegliche Beweise für die Göttlichkeit der Kirche und ihrer Lehre, z.B. "in ihrer wunderbaren Ausbreitung, vorzüglichen Heiligkeit und unerschöpflichen Fruchtbarkeit an allem Guten, in ihrer katholischen Einheit und unüberwindlichen Fortdauer." (Vatik. Konzil); doch ist der Beweis aus der Gottheit Christi der starkste und einfachste.

153. Wie nennen die Propheten den verheißenen Erlöser?

Die Propheten nennen den verheißenen Erlöser Gott, Gott mit uns (Emmanuel), den Wunderbaren, den Vater der Zukunft. Isaias sagt von ihm: "Gott selbst wird kommen und euch erlösen" (Js. 35, 4); und Jeremias: "Dies ist der Name, womit man ihn nennen wird: Jehova, unser Gerechter". (Jer. 23, 6.)

154. Welches ist das Zeugnis des himmlischen Vaters?

Bei der Taufe Christi im Jordan und bei seiner Verklärung auf Tabor erscholl vom Himmel die Stimme: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe."

155. Welches ist das Zeugnis Christi?

1) Christus bezeugte ausdrücklich, daß er der Sohn Gottes und wahrer Gott wie sein Vater ist;

2) er bestätigte sein Zeugnis durch die Heiligkeit seines Lebens, durch Wunder und Weissagungen;

3) er besiegelte es mit seinem Tode.

1) "Ich und der Vater sind eins." (Joh. 10, 30.) "Alles was der Vater tut, das tut auf gleiche Weise auch der Sohnů, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren." (Joh. 5, 19, 23.) Als Petrus zu Jesus sagte: "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes" (Matth. 16, 16), und Thomas zu ihm sprach: "Mein Herr und mein Gott!" (Joh. 20, 28), bestätigte er ihre Worte.

2) Jesus sprach zu den Juden: "Wer aus euch kann mich einer Sünde beschuldigen?" (Joh. 8 46.) - "Wenn ihr mir (meinen Worten) nicht glauben wollt, so glaubet meinen Werken." (Joh. 10, 38.)

3) Als er vor Gericht beim lebendigen Gott beschworen wurde, zu sagen, ob er der Sohn Gottes sei, beteuerte er feierlich, "daß er Christus, der Sohn Gottes sei und zur Rechten der Kraft Gottes sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen werde"; und auf dieses Bekenntnis hin erlitt er den Tod. (Matth. 26, 64.)

156. Was sind Wunder?

Wunder sind solche außergewöhnliche, sinnfällige Werke, die nicht durch bloß natürliche Kräfte, sondern nur durch unmittelbares Eingreifen Gottes zustande kommen können.

Daß der allmächtige Gott Wunder wirken und von den Naturgesetzen, die er selbst gegeben hat, aus besondern Gründen eine Ausnahme machen kann, ist für jeden Verständigen klar. Es gehört die selbstgewollte Verblendung des modernen Unglaubens dazu, um das nicht zu sehen. - Die Beurteilung, ob etwas wirklich ein Wunder sei oder nur die Wirkung einer weniger bekannten Naturkraft, ist freilich oft schwierig, zuweilen aber auch sehr leicht. Wenn z.B. ein Toter, der schon vier Tage im Grabe gelegen und in Verwesung begriffen ist, auf ein bloßes Wort hin wieder aufersteht wie Lazarus, so ist das ein handgreifliches Wunder.

157. Welches sind die vorzüglichsten Wunder, die Jesus gewirkt hat?

Jesus verwandelte Wasser in Wein; mit fünf Broten sättigte er über fünftausend Menschen; mit einem Worte stillte er Winde und Wellen; er heilte Krankheiten aller Art, trieb Teufel aus und erweckte Tote zum Leben. Als er starb trauerte die ganze Natur. Drei Tage nach seinem Tode erstand er wieder aus dem Grabe und fuhr später im Angesichte seiner Jünger gegen Himmel.

Die Wunder Jesu waren derart, daß das ganze Judenland wissen mußte, ob sie wirklich geschehen waren oder nicht. Dennoch hat niemand geleugnet oder in Zweifel gezogen, nicht einmal seine bittersten Feinde. Tausende hingegen, ja Millionen haben im Glauben an diese Wunder alles hingegeben, selbst ihr Leben.

158. Wie beweisen die Wunder Jesu seine Gottheit?

Die Wunder Jesu beweisen, daß er die Wahrheit sprach, wenn er sich Sohn Gottes nannte; denn unmöglich kann Gott eine falsche Aussage durch Wunder bekräftigen.

159. Wie bestätigte Jesus die Lehre von seiner Gottheit durch Weissagungen?

Jesus sagte viele Dinge vorher, die nur Gott wissen konnte, z.B. den Verrat des Judas und die Verleugnung des Petrus, sein Leiden und Sterben, seine Auferstehung und Himmelfahrt, die allgemeine Verbreitung und ewige Dauer seiner Kirche.

160. Welche Weissagungen Jesu sehen wir noch beständig in Erfüllung gehen?

Wir sehen noch beständig in Erfüllung gehen die Weissagungen,

1) daß das Evangelium in der ganzen Welt werde gepredigt werden (Matth. 24, 14);

2) daß die Kirche von der Macht der Hölle nicht werde überwältigt werden (Matth. 16, 18);

3) daß vom Tempel zu Jerusalem kein Stein auf dem andern bleiben solle. (Mark. 13, 2.)

In der Absicht, die Weissagung des Herrn und der Propheten zu vereiteln, beschloß der abtrünnige Kaiser Julian (363), den Tempel zu Jerusalem wieder aufzubauen. Freudig legten die von allen Seiten herbeigeeilten Juden Hand ans Werk und räumten den Schutt des alten Tempels weg. Als sie aber den Bau beginnen wollten, schlugen Feuerflammen aus der Erde, welche die Arbeiter teils töteten, teils in die Flucht trieben. Dies wiederholte sich bei jedem Versuche, bis man das Unternehmen aufgab. Gleichzeitige Schriftsteller, Heiden und Christen, bezeugen dieses Wunder.

161. Welches ist das Zeugnis der Apostel?

Die Apostel bezeugen ausdrücklich;

1) daß Christus wahrer Gott ist;

2) daß in ihm die ganze Fülle der Gottheit wohnt;

3) daß ihm von allen Geschöpfen Anbetung gebührt.

1) "Wir wissen, daß der Sohn Gottes gekommen ist... Dieser ist der wahre Gott und das ewige Leben." (1. Joh. 5, 20.) "Christus, der da ist über alles, Gott hochgelobt in Ewigkeit." (Röm. 9, 5)

2) "In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig." (Kol. 2, 9.)

3) "Im Namen Jesu sollen sich beugen die Knie derer, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind." (Phil. 2, 10.) "Es sollen ihn anbeten alle Engel Gottes!" (Hebr. 1, 6.)

Auch die Apostel bestätigen ihre Lehre von der Gottheit Jesu durch unzählbare Wunder, die sie im Namen Jesu wirkten, und durch das erstaunlichste aller Wunder, die Bekehrung der Welt.

162. Welches ist die Lehre der katholischen Kirche?

Die katholische Kirche hat von jeher gelehrt, daß Christus wahrhaft Gott und eines Wesens mit dem Vater ist, und sie hat diese Lehre stets als eine Grundlehre des Christentums verteidigt.

"Ich glaube an einen Herrn, Jesum Christum, den eingebornen Sohn Gottes,... Gott von Gott, Licht vom Licht, wahren Gott vom wahren Gott,... eines Wesens mit dem Vater, durch den alles gemacht ist." (Credo der heiligen Messe. - Konzil von Nicäa, 325 n. Chr.)

Diesen Glauben haben auch die vornicänischen Väter einstimmig bezeugt. Schon in dem der apostolischen Zeit angehörenden Barnabas-Briefe (Kap. 5) heißt es, "der Herr habe für unsere Seelen leiden wollen, da er doch Herr des Erdkreises sei". Nach dem heil. Bischof und Märtyrer Ignatius (+ 107) ist Christus "unser Gott", sein Blut "Gottes Blut", sein Leiden "Gottes Leiden". Der hl. Klemens von Rom (+ um 100) nennt Christus "Gott", "den Richter der Lebendigen und der Toten". (2. Br. an d. Kor.) Der hl. Justinus verteidigt die Gottheit Christi gegenüber dem Juden Trypho und sagt: "Wenn ihr verstanden hättet, was von den Propheten (über Christus) gesagt worden, so hättet ihr nicht geleugnet, daß er Gott sei." (Dial. Br, 126.) Nach dem hl. Irenäus empfängt Jesus "von allen, vom Vater, vom hl. Geiste, von den Engeln, von der Schöpfung, von den Menschen, von den bösen Geistern und vom Tode das Zeugnis, daß er wahrhaft Mensch und wahrhaft Gott ist." (Geg. die Häres. IV, K. 6, Nr. 7.)

Nutzanwendung: Lasterhaftigkeit umdüstert den Verstand. Sei du stets fromm und tugendhaft, und du wirst an der Wahrheit deines Glaubens niemals zweifeln. "Wer meine Lehre hat und sie hält," sagt Jesus Christus, "der wird inne werden, daß sie aus Gott ist." (Joh. 7, 17.)





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